The National Times - Staatliche LNG-Terminals importierten 2025 deutlich mehr Flüssigerdgas

Staatliche LNG-Terminals importierten 2025 deutlich mehr Flüssigerdgas


Staatliche LNG-Terminals importierten 2025 deutlich mehr Flüssigerdgas
Staatliche LNG-Terminals importierten 2025 deutlich mehr Flüssigerdgas / Foto: © AFP/Archiv

Über die drei staatlich verwalteten schwimmenden Importterminals für Flüssigerdgas (LNG) ist im vergangenen Jahr deutlich mehr Erdgas ins deutsche Netz eingespeist worden. Zusammengenommen leiteten die beiden Anlagen in Wilhelmshaven und die in Brunsbüttel 79 Terawattstunden ein, wie die Betreiberfirma Deutsche Energy Terminal (DET) am Donnerstag mitteilten. Das ist rund ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Textgröße ändern:

Maßgeblich für die Steigerung war demnach die Inbetriebnahme des dritten Terminals. Das Terminalschiff "Excelsior" in Wilhelmshaven hatte Ende Mai den Probe- und Ende August den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Zudem seien an den anderen beiden Anlagen die Betriebsabläufe optimiert worden, erklärte die DET. Ein weiteres Terminalschiff soll in Stade in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen.

Neben den staatlichen Importterminals betreibt das Privatunternehmen Deutsche Regas eine LNG-Importanlage in Mukran auf der Ostseeinsel Rügen. Dort wurde in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres nach Angaben der Regas 12,53 Terawattstunden eingespeist. Über das Jahr gesehen war es gut doppelt so viel.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in Köln erwartet

Zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) werden am Sonntag (11.30 Uhr) in Köln wieder hunderttausende Besucher erwartet. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit rund 65.000 Teilnehmern am Demonstrationszug, in dem rund hundert Wagen mitfahren. Die Demonstration steht unter dem Motto "Für Queerrechte - Viele. Gemeinsam. Stark!". Begleitet wird die Demonstration von einem mehrtägigen Straßenfest in der Kölner Innenstadt.

Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft

Der Autozulieferer Continental will seine Sparte Contitech an eine Tochter der Investmentgesellschaft Lone Star Funds verkaufen. Der mit der Käuferin vereinbarte Wert der Sparte mit dem Industriegeschäft und Kunststoffprodukten betrage "4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren", erklärte Continental am Samstag. Das Unternehmen werde damit "zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein reiner Reifenhersteller sein".

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Textgröße ändern: