The National Times - Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer

Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer


Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer
Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer / Foto: © AFP/Archiv

Der seit Anfang des Jahres geltende höhere CO2-Preis hat das Tanken deutlich verteuert. Am letzten Tag des Jahres 2025 kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,675 Euro - am 1. Januar waren es 1,709 Euro, also 3,4 Cent mehr. Das ergab eine aktuelle Auswertung des ADAC in München. Der Preis für Diesel stieg demnach sogar um vier Cent: von 1,618 Euro pro Liter am 31. Dezember auf 1,658 Euro am 1. Januar.

Textgröße ändern:

Der Preis pro Tonne ausgestoßenes CO2 durch die Verbrennung von Heizöl, Erdgas, Diesel und Benzin lag 2025 bei 55 Euro pro Tonne und ist zum Jahreswechsel auf zunächst 65 Euro gestiegen. Er wird in diesem Jahr erstmals durch die Versteigerung von Emissionszertifikaten bestimmt; es ist also noch unklar, wo er im Jahresschnitt landen wird.

Das vergangene Jahr war laut dem Informationsdienst Clever Tanken vergleichsweise günstig für Autofahrende: Ein Liter Super E10 kostete demnach im Schnitt rund 1,6804 Euro, das waren fünf Cent weniger als im Jahr zuvor. Diesel kostete demnach im Schnitt rund 1,6055 Euro, vier Cent weniger als 2024.

Auch Anfang 2025 war der CO2-Preis gestiegen, von 45 auf 55 Euro pro Tonne. Dennoch fielen die Kraftstoffpreise im Jahresdurchschnitt. "Der Preisrückgang ist vor allem auf die Veränderung der Rohölpreise zurückzuführen", erklärte der Gründer von Clever Tanken, Steffen Bock.

Der Ölpreis war im Dezember den fünften Monat in Folge zurückgegangen. "Das ist die längste Schwächephase seit über zwei Jahren", erklärte Bock. Grund dafür sei vor allem die Erwartung eines globalen Überangebots infolge einer höheren Förderung des Ölkartells Opec+.

Günstigste Stadt zum Tanken von Super E10 war laut Clever Tanken im vergangenen Jahr Bonn - hier kostete ein Liter im Schnitt rund 1,6533 Euro. Berlin und Mannheim folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die höchsten Preise wurden in Dresden mit 1,7010 Euro, Hannover und Frankfurt am Main fällig. Bei Diesel war ebenfalls Bonn die günstigste Stadt, die teuerste war Leipzig.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in Köln erwartet

Zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) werden am Sonntag (11.30 Uhr) in Köln wieder hunderttausende Besucher erwartet. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit rund 65.000 Teilnehmern am Demonstrationszug, in dem rund hundert Wagen mitfahren. Die Demonstration steht unter dem Motto "Für Queerrechte - Viele. Gemeinsam. Stark!". Begleitet wird die Demonstration von einem mehrtägigen Straßenfest in der Kölner Innenstadt.

Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft

Der Autozulieferer Continental will seine Sparte Contitech an eine Tochter der Investmentgesellschaft Lone Star Funds verkaufen. Der mit der Käuferin vereinbarte Wert der Sparte mit dem Industriegeschäft und Kunststoffprodukten betrage "4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren", erklärte Continental am Samstag. Das Unternehmen werde damit "zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein reiner Reifenhersteller sein".

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Textgröße ändern: