The National Times - Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet

Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet


Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet
Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet / Foto: © AFP/Archiv

Eine Zwölfjährige ist in Bayern bei dem Versuch ums Leben gekommen, gemeinsam mit Freunden auf einen abfahrenden Zug aufzuspringen. Die Jugendliche sei gestürzt und unter die Bahn geraten, teilte die Polizei in Nürnberg am Freitag mit. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am 21. Dezember an einem S-Bahnhof in der Gemeinde Markt Feucht im Landkreis Nürnberger Land. Die Zwölfjährige starb am folgenden Tag.

Textgröße ändern:

Laut Polizei ergab sich unter anderem durch Zeugenbefragungen und die Auswertung von Videobildern inzwischen ein genaueres Bild der Abläufe. Demnach traf sich das Mädchen an dem Haltepunkt mit Freunden und sprang gemeinsam mit einigen Bekannten "von außen auf den abfahrenden Zug auf".

Nach ihrem Sturz wurde sie demnach von der Bahn überrollt und erlitt Kopf- und Beinverletzungen. Sie kam in ein Krankenhaus, wo sie trotz aller medizinischen Bemühungen starb. Die Polizei wertete das Geschehen als "tragischen Unfall" und warnte davor, "solche Risiken einzugehen".

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen

Das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) hat Medienberichten zufolge einen ersten Entwurf für den geplanten Spritpreisdeckel vorgelegt, der demnach diverse Ausnahmen vorsieht. Ein staatlicher Höchstpreis müsse "zeitlich eng begrenzt bleiben", zitierte am Montag das Portal Politico aus dem Entwurf. Das Gesetz führe nicht automatisch einen Preisdeckel ein, sondern schaffe zunächst die rechtliche Möglichkeit dazu, berichteten Politico und "Handelsblatt".

Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei

In Bangladesch demonstrieren seit Tagen tausende Textilarbeiterinnen und -arbeiter für einen deutlich höheren Mindestlohn - am Montag kam es in der Hauptstadt Dhaka zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Demonstrierende blockierten im Norden eine Autobahn und zündeten mehrere Fahrzeuge an. In Mirpur löste die Polizei eine Demonstration unter Einsatz von Tränengas auf.

KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben

Viele junge Menschen suchen bei Sorgen oder persönlichen Fragen auch bei KI-Chatbots Rat: In einer Umfrage für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sagten 28 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 25 Jahren, sie führten mit KI Gespräche über Sorgen, gesundheitliche oder therapeutische Fragen. Der vzbv kritisierte, die Chatbots träten wie empathische, menschliche Gesprächspartner auf - das schaffe ein hohes Manipulations- und Risikopotenzial. Der vzbv forderte daher klare Schutzvorgaben.

Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt

Am Montag (9.30 Uhr) beginnt am Landgericht Potsdam der Prozess gegen einen Kinderarzt aus Brandenburg wegen sexuellen Missbrauchs von mehr als 70 Kindern und Jugendlichen. Dem 46-jährigen Mediziner werden 130 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zur Last gelegt, darunter unter anderem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern.

Textgröße ändern: