The National Times - BYD mit 2,26 Millionen Verkäufen 2025 erfolgreichster E-Autobauer der Welt

BYD mit 2,26 Millionen Verkäufen 2025 erfolgreichster E-Autobauer der Welt


BYD mit 2,26 Millionen Verkäufen 2025 erfolgreichster E-Autobauer der Welt
BYD mit 2,26 Millionen Verkäufen 2025 erfolgreichster E-Autobauer der Welt / Foto: © AFP/Archiv

Der chinesische Autobauer BYD hat im vergangenen Jahr so viele Elektro-Autos verkauft wie kein anderes Unternehmen weltweit. 2025 setzte das Unternehmen aus Shenzhen 2,26 Millionen reine Elektrofahrzeuge ab, wie es am Donnerstag in einer Mitteilung an die Hongkonger Börse erklärte. Damit zogen die Chinesen deutlich am bisherigen Marktführer, dem US-Unternehmen Tesla, vorbei.

Textgröße ändern:

Die Bilanz der E-Autoverkäufe 2025 von Tesla wurde für Freitag erwartet. In den ersten drei Quartalen bis Ende September hatte die Firma des Milliardärs Elon Musk 1,22 Millionen Fahrzeuge verkauft. Darin enthalten war ein deutlicher, einmaliger Anstieg auf fast eine halbe Million Fahrzeuge in einem einzigen Quartal vor dem Auslaufen von US-Steuerbegünstigungen für Elektrofahrzeuge.

Für das vierte Quartal wurden knapp 450.000 verkaufte Tesla erwartet. Mit dann 1,65 Millionen Wagen für das Gesamtjahr hätte Tesla 7,7 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr - und viel weniger als der Konkurrent BYD.

BYD, dessen Name für den englischen Slogan "Build your dreams" steht, war 1995 gegründet worden und ursprünglich auf die Batterieherstellung spezialisiert. Der chinesische Konzern hat zwar mit einem harten Preiskampf auf dem chinesischen Markt zu kämpfen, setzt aber zunehmend auf den Export. Außer in Südostasien und im Nahen Osten hat BYD auch in Europa zunehmend Erfolg.

Zudem baut BYD systematisch Produktionskapazitäten außerhalb Chinas auf, die angesichts zunehmender Handelskonflikte wertvoll sind. Außer reinen E-Autos verkauft das Unternehmen auch Hybrid-Wagen.

Tesla hatte stark unter dem politischen Engagement seines Chefs Musk für US-Präsident Donald Trump gelitten. Insbesondere in Europa brachen die Absätze ein. Außerdem macht die zunehmende Konkurrenz durch chinesische und europäische Autobauer dem Unternehmen zu schaffen. In den USA kommt nun die Rücknahme der Steuervergünstigungen hinzu. Analysten der Deutschen Bank gingen deshalb zuletzt für das vierte Quartal von nur gut 400.000 verkauften Tesla aus.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel

Die schwarz-rote Koalition hat sich wegen der hohen Preise an den Zapfsäulen auf einen neuen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Regierungskreisen erfuhr, soll der Tankrabatt bis Jahresende gelten. Für die Zeit danach ist ein Spritpreisdeckel geplant.

Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz

In der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI) will der US-Bundesstaat Kalifornien eine Art Notschalter prüfen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Freitag ein Dekret, das als eine Möglichkeit zur Kontrolle von KI einen solchen "kill switch" vorsieht - also einen Mechanismus, der ein KI-System bei Gefahr stoppt oder isoliert. Eine Reihe von KI-Unternehmen sind im Silicon Valley in Kalifornien angesiedelt.

Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026

Der Volkswagen-Konzern hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. "Sondereffekte" würden das Konzernergebnis voraussichtlich um insgesamt rund zehn Milliarden Euro reduzieren, erklärte der Wolfsburger Konzern am Freitagnachmittag in einer Börsenmitteilung. Die Umsatzprognose behält VW demnach mit nun 315 Milliarden Euro im Wesentlichen bei, die Umsatzrendite reduziert sich jedoch auf nur ein Prozent statt der zuvor erwarteten 4,0 bis 5,5 Prozent.

Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"

Die führenden US-KI-Entwickler täuschen nach Auffassung des früheren OpenAI-Forschers Daniel Kokotajlo mit ihrer Forderung nach Regulierung für künstliche Intelligenz den Wunsch nach mehr Kontrolle nur vor. Anthropic, OpenAI, X und Google betrieben lediglich "Safety Washing", sagte Kokotajlo dem "Spiegel". Zugleich forderte der heutige Leiter des "AI Futures Project" im kalifornischen Berkeley die KI-Entwicklung von OpenAI oder Anthropic staatlich massiv einzuschränken. "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten."

Textgröße ändern: