The National Times - Alle Eurostar-Züge zwischen London und europäischem Festland fallen aus

Alle Eurostar-Züge zwischen London und europäischem Festland fallen aus


Alle Eurostar-Züge zwischen London und europäischem Festland fallen aus

Reisechaos zwischen den Jahren: Das Bahnunternehmen Eurostar hat am Dienstagmorgen nach Problemen mit der Stromversorgung bis auf Weiteres alle Züge zwischen London und Paris, Amsterdam und Brüssel gestrichen. "Es gab ein Problem mit der Stromversorgung des Ärmelkanaltunnels, woraufhin ein Shuttlezug im Tunnel anhielt", teilte eine Eurostar-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP mit. Bis das Problem behoben sei, würden alle Fahrten von und nach London bis auf Weiteres ausgesetzt.

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Das Unternehmen Eurostar riet Reisenden, ihre Fahrten zu verschieben. Betroffenen bot das Unternehmen an, das Ticket kostenlos umzubuchen oder die Reise gegen Rückzahlung oder einen Gutschein zu stornieren. Auf der Website war zu sehen, dass auch Verbindungen wie die zwischen Paris und Brüssel, die den Eurotunnel nicht nutzen, gestrichen wurden.

Der Eurotunnel-Betreiber Getlink erklärte, der Verkehr werde am Dienstagnachmittag nach und nach wieder aufgenommen. Doch die Passagiere blieben zunächst unwissend, wann oder wie sie abreisen würden.

Am Londoner Bahnhof St. Pancras und dem Pariser Gare du Nord erfuhren etliche Reisende die Nachricht, dass sie ihre Urlaubsziele für das Jahresende wohl vorerst nicht erreichen würden. "Ich bin enttäuscht. Wir wollten Silvester in Paris feiern", sagte die 21-jährige Jessica in London der AFP. Ihre Reisebegleitung und sie würden nun versuchen, neue Tickets zu bekommen. "Andernfalls werden wir in London bleiben."

Die 37-jährige Jodie hatte in London zunächst kein Glück damit, an neue Fahrkarten für ihren Mann, ihre vierjährige Tochter und sich zu kommen. Sie habe bis zum 4. Januar eine Unterkunft in Paris gebucht und werde sich nun nach einer Alternativroute umsehen, sagte sie.

In Paris gab eine australische Beamtin gegenüber der AFP an, am Mittwochmorgen in London einen Flug nach Sydney nehmen zu wollen. Nun müsse sie alles umplanen. "Es ist ein echtes Chaos, ein Dominoeffekt", sagte sie.

Im vergangenen Jahr war eine Rekordzahl von 19,5 Millionen Fahrgästen mit dem Eurostar gereist und damit 850.000 mehr Passagiere als 2023. Das Unternehmen sieht sich allerdings wachsendem Wettbewerb gegenüber: In den vergangenen Monaten hatten mehrere Unternehmen Vorhaben verkündet, die den Eurostar-Zügen Konkurrenz machen wollen. Bisher ist Eurostar das einzige Bahnunternehmen, das Züge unter dem Ärmelkanal zwischen London und dem europäischen Festland fahren lässt.

S.O'brien--TNT

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