The National Times - Spahn zu Heizungsgesetz: Es darf keinen Zwang bei Heizungen im Bestand geben

Spahn zu Heizungsgesetz: Es darf keinen Zwang bei Heizungen im Bestand geben


Spahn zu Heizungsgesetz:  Es darf keinen Zwang bei Heizungen im Bestand geben
Spahn zu Heizungsgesetz: Es darf keinen Zwang bei Heizungen im Bestand geben / Foto: © AFP

In der Koalitionsdebatte um die Reform des Heizungsgesetzes hat Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) die Abschaffung aller Vorgaben zu neuen Heizanlagen in Bestandsbauten gefordert. "Das Heizungsgesetz abzuschaffen, heißt für uns, dass es keinen Zwang bei Heizungen im Bestand gibt", sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben).

Textgröße ändern:

Auch die derzeit noch geltenden Vorschriften sollen Spahn zufolge fallen, wonach in naher Zukunft über Neubauten hinaus auch in älteren Häusern neue Heizungen nur eingebaut werden dürfen, wenn sie zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

"Die 65 Prozent müssen weg", sagte der CDU-Politiker. Ob ihm dabei eine komplette Streichung oder nur ein geringerer Anteil der erneuerbaren Energien vorschwebt, ließ Spahn offen: "Das besprechen wir innerhalb der Koalition, nicht via Medien." Politikerinnen und Politiker des Koalitionspartners SPD hatten allerdings schon erklärt, dass sie die 65-Prozent-Vorgabe für wichtig hielten.

Spahn sagte ferner: "In einem neuen Gesetz werden wir Klimaschutz mit Technologieoffenheit kombinieren. Wie genau, klären wir jetzt unter Führung der beiden Fraktionsvorsitzenden mit den Fachkollegen und zuständigen Ministerinnen für Wirtschaft und Bauen." Anfang 2026 würden Eckpunkte vorgelegt, auf deren Grundlage der Gesetzentwurf erarbeitet werde - "und der wird dann auch schnell beschlossen".

Ursprünglich wollte die schwarz-rote Koalition das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) der Ampel-Regierung - das für mehr Klimaschutz durch schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen sorgen sollte und den Einbau von Wärmepumpen angekurbelt hat - bis Weihnachten überarbeiten. Wegen großer Differenzen zwischen Union und SPD wurde dies ins nächste Jahr verschoben. Der Koalitionsausschuss hatte sich am Mittwoch darauf verständigt, das Gesetz bis Ende Februar zu beschließen.

N.Johns--TNT

Empfohlen

IndiGo führt Gespräche mit Embraer über Bestellung von 100 Regionaljets

Die indische Luftfahrtgesellschaft IndiGo befindet sich in frühen Verhandlungsstadien mit dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer über den Erwerb von 100 Regionaljets. Zusätzlich sind Optionen für etwa 50 weitere Maschinen im Gespräch, was eine der größten kommerziellen Bestellungen für den Hersteller darstellen könnte.

Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Die Bundesnetzagentur ist voll des Lobes über das Ergebnis der ersten Ausschreibung für den Bau von Reservekraftwerken.

Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank

Vorstandsbüros bei der National-Bank durchsucht Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Geschäftsräume der National-Bank in Essen und an weiteren Standorten in NRW sowie in Hessen aufgrund des Anfangsverdachts einer schweren Steuerhinterziehung durchsucht. Das berichteten die Bank in einer Mitteilung und die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden

Wie sich Europas digitale Finanzinfrastruktur stärken lässt Tokenisierung braucht Zentralbankgeld Europas Bemühungen, seine Kapitalmärkte zu vertiefen und mehr Investitionen zu mobilisieren, konzentrieren sich zu Recht darauf, Hindernisse abzubauen und Kapital anzuziehen.

Textgröße ändern: