The National Times - Neue Suche nach vor mehr als einem Jahrzehnt abgestürztem Flug MH370

Neue Suche nach vor mehr als einem Jahrzehnt abgestürztem Flug MH370


Neue Suche nach vor mehr als einem Jahrzehnt abgestürztem Flug MH370
Neue Suche nach vor mehr als einem Jahrzehnt abgestürztem Flug MH370 / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Mehr als zehn Jahre nach dem Verschwinden von Flug MH370 soll die Suche nach dem Flugzeug von Malaysia Airlines wieder aufgenommen werden. Beginnen werde die neue Suchaktion am 30. Dezember, erklärte das malaysische Verkehrsministerium am Mittwoch. Beauftragt worden sei dafür das Spezial-Unternehmen Ocean Infinity. Die Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord war am 8. März 2014 über dem Indischen Ozean plötzlich von den Radarschirmen verschwunden.

Textgröße ändern:

Die Maschine von Malaysia Airlines war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Experten vermuten, dass die Maschine vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Nun soll nach Angaben des Verkehrsministeriums Ocean Infinity eine neue Suchaktion in einem Gebiet starten, in dem Einschätzungen zufolge die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, die Maschine doch noch zu finden.

Das Unternehmen, das vor allem in den USA und Großbritannien Niederlassungen unterhält, hatte schon 2018 erfolglos nach dem Flugzeugwrack gesucht. Damals hatten sich die Suchteams allerdings ein anderes Meeresgebiet vorgenommen als es jetzt sein soll. In diesem Jahr wurde das Ocean Infinity dann mit einem neuen Versuch beauftragt. Die Suchaktion wurde allerdings im April abgebrochen, nun soll es erneut losgehen. Ocean Infinity bekommt nach offiziellen Angaben nur Geld, wenn es das Flugzeugwrack findet.

Auch andere Länder suchten nach dem Absturz nach dem Wrack: Bei einer von Australien angeführten Suche in einem 120.000 Quadratkilometer großen Gebiet wurde keine Spur der Maschine gefunden, an Küsten wurden lediglich einige Trümmerteile angeschwemmt. Im Januar 2017 stellten Australien, Malaysia und China die größte Suchaktion in der Geschichte der Luftfahrt ein. Nach Protesten von Angehörigen beauftragte Malaysias Regierung dann Ocean Infinity 2018 erstmals mit einer Fortsetzung der Suche.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Haushaltsstreit: Trump will ICE-Mitarbeiter an Flughäfen einsetzen

Im Streit um die Bezahlung des Sicherheitspersonals an Flughäfen hat US-Präsident Donald Trump einen baldigen Einsatz von Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde ICE in Aussicht gestellt. Sollten die oppositionellen Demokraten nicht umgehend eine Vereinbarung im Haushaltsstreit unterzeichnen, werde er die "brillanten und patriotischen ICE-Mitarbeiter an die Flughäfen versetzen", schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dort würden sie "für Sicherheit sorgen, wie man es noch nie zuvor gesehen hat".

Trump: Iran hat 48 Stunden für Öffnung von Straße von Hormus - Sonst werden Kraftwerke zerstört

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden für die Öffnung der Straße von Hormus gesetzt und andernfalls mit einer Zerstörung der Energieanlagen des Landes gedroht. "Wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden ab genau diesem Zeitpunkt vollständig und ohne Bedrohung öffnet, werden die USA seine verschiedenen Kraftwerke angreifen und zerstören", erklärte Trump am Samstagabend (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social.

BKA-Präsident Münch offen für strengere Altersgrenzen bei Social-Media-Nutzung

BKA-Präsident Holger Münch ist offen für strengere Altersgrenzen bei der Social-Media-Nutzung. "In den sozialen Netzwerken gibt es bis heute keinen Jugendschutz", sagte Münch den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Er halte die Debatte um Altersbeschränkungen daher für "nachvollziehbar".

US-Jury: Elon Musk hat Aktionäre vor dem Kauf von Twitter getäuscht

Der Tech-Multimilliardär Elon Musk hat nach Auffassung einer US-Jury vor seinem Kauf von Twitter im Jahr 2022 die Aktionäre des Onlinedienstes getäuscht, um den Aktienkurs des Unternehmens zu drücken. Das nach einem dreiwöchigen Prozess vor einem Bundesgericht in San Francisco am Freitag gefällte Urteil bedeutet, dass der reichste Mann der Welt zu Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe verpflichtet werden könnte. Musk will das Urteil jedoch anfechten.

Textgröße ändern: