The National Times - DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts

DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts


DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts
DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts / Foto: © AFP/Archiv

Anlässlich des bevorstehenden ersten Jahrestags der Hochwasserkatastrophe hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Stärkung des Ehrenamts in Deutschland gefordert. Der zum Teil bis heute andauernde Einsatz tausender ehrenamtlicher Helfer seit der Flut zeige, "dass wir das Ehrenamt stärken müssen, um im Bevölkerungsschutz handlungsfähig zu bleiben", erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Montag.

Textgröße ändern:

Die Hilfsorganisation forderte eine Gleichstellung ihrer und anderer Ehrenamtlicher mit der freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) in allen Bundesländern. Konkret gehe es dabei um die Freistellung von der Arbeit, Verdienstausfallleistungen an Arbeitgeber, sozialversicherungsrechtlichen Schutz und ein Recht zur Freistellung bei Aus- und Fortbildungen sowie Übungen.

Bei der verheerenden Hochwasserkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 half das DRK unter anderem mit der Bereitstellung von Verpflegung, Trinkwasser, Hygieneartikeln, medizinischer Versorgung und einer Notfallapotheke.

Auch Bautrockner und Warmluftgebläse stellte die Organisation zur Verfügung. Zudem baute das DRK drei temporäre Kläranlagen auf. In der Spitze waren den Angaben zufolge bis zu 3500 Helferinnen und Helfer des DRK aus ganz Deutschland in den Flutregionen im Einsatz.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

US-Prozess zu Social-Media-Sucht: Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App

In dem womöglich wegweisenden US-Prozess gegen mehrere Internetriesen wegen des Vorwurfs der Förderung von Social-Media-Sucht hat der Chef des Onlinedienstes Instagram das Suchtpotenzial der App bestritten. "Ich denke, es ist wichtig, zwischen klinischer Sucht und problematischer Nutzung zu unterscheiden", sagte Instagram-Chef Adam Mosseri am Mittwoch vor dem Gericht in Los Angeles. Auch er habe schon einmal gesagt, nach einer Fernsehserie "süchtig" zu sein - das sei jedoch mit einer klinischen Sucht nicht vergleichbar.

Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände entsetzt über geplante Führerscheinreform

Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) hat mit scharfer Kritik auf die von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) geplante Führerscheinreform reagiert. Der Reformvorschlag sei "absolut entsetzend" und käme einem "massiven Angriff auf die Verkehrssicherheit" gleich, sagte der Vize-Vorsitzende der BVF, Kurt Bartels, der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Das System in Deutschland ist auf die Verkehrssicherheit ausgelegt und das radiert Herr Schnieder einfach weg", fügte er hinzu.

Bundesjustizministerin Hubig verteidigt Mietrechtspläne gegen Kritik

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich angesichts der Kritik an ihren Plänen für Mietrechtsverschärfungen wenig überrascht gezeigt. Sie habe zu ihren Vorschlägen "viel Zustimmung", aber "natürlich" auch Kritik wahrgenommen, sagte Hubig der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Alles andere hätte mich überrascht", fügte sie hinzu.

Lufthansa-Piloten zu ganztägigem Streik am Donnerstag aufgerufen

Die Piloten der Lufthansa sind für Donnerstag zum Streik aufgerufen. Nach Angaben der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) betrifft der Ausstand ganztägig sämtliche Flüge der Kernmarke Lufthansa und der Frachtsparte Cargo, die aus Deutschland starten. Zeitgleich ist das Kabinenpersonal der Lufthansa CityLine von der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) zu einem Warnstreik aufgerufen.

Textgröße ändern: