The National Times - DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts

DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts


DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts
DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts / Foto: © AFP/Archiv

Anlässlich des bevorstehenden ersten Jahrestags der Hochwasserkatastrophe hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Stärkung des Ehrenamts in Deutschland gefordert. Der zum Teil bis heute andauernde Einsatz tausender ehrenamtlicher Helfer seit der Flut zeige, "dass wir das Ehrenamt stärken müssen, um im Bevölkerungsschutz handlungsfähig zu bleiben", erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Montag.

Textgröße ändern:

Die Hilfsorganisation forderte eine Gleichstellung ihrer und anderer Ehrenamtlicher mit der freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) in allen Bundesländern. Konkret gehe es dabei um die Freistellung von der Arbeit, Verdienstausfallleistungen an Arbeitgeber, sozialversicherungsrechtlichen Schutz und ein Recht zur Freistellung bei Aus- und Fortbildungen sowie Übungen.

Bei der verheerenden Hochwasserkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 half das DRK unter anderem mit der Bereitstellung von Verpflegung, Trinkwasser, Hygieneartikeln, medizinischer Versorgung und einer Notfallapotheke.

Auch Bautrockner und Warmluftgebläse stellte die Organisation zur Verfügung. Zudem baute das DRK drei temporäre Kläranlagen auf. In der Spitze waren den Angaben zufolge bis zu 3500 Helferinnen und Helfer des DRK aus ganz Deutschland in den Flutregionen im Einsatz.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Krise in Kuba: Staat erlaubt jetzt Privatfirmen die Einfuhr von Kraftstoff

Angesichts der schweren Energie- und Wirtschaftskrise in Kuba dürfen private Unternehmen auf der Karibikinsel nun selbst Diesel und Benzin importieren. "Wir haben schon einen Tank gekauft", sagt der Inhaber einer Firma, der lieber anonym bleiben möchte. Er will sich 25.000 Liter Diesel aus den USA liefern lassen.

Klingbeil und Bas wollen Antragspflicht für Kindergeld abschaffen

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Sozialministerin Bärbel Bas (beide SPD) wollen die Antragspflicht beim Kindergeld abschaffen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, für den das Finanzministerium am Donnerstag die regierungsinterne Ressortabstimmung einleitete. Verwiesen wurde aus dem Ministerium auf eine entsprechende Vereinbarung im Koalitionsvertrag von Union und SPD sowie die diesbezügliche Empfehlung der Kommission zur Sozialstaatsreform.

102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel

Frankreich hat im vergangenen Jahr seine Position als weltweit populärstes Touristenziel behauptet. Nach Regierungsangaben vom Donnerstag besuchten 102 Millionen internationale Gäste das Land, nach 100 Millionen im Jahr 2024. Damit bleibe Frankreich weiter "das meistbesuchte Land der Welt", hob das Tourismusministerium in Paris hervor. Allerdings verringert sich der Abstand zu Spanien, das 2025 auf rund 97 Millionen ausländische Besucher kam.

Save the Children: Ukraine-Krieg ist "Krieg gegen Kinder" - Über 4000 Stunden Luftalarm seit Kriegsbeginn

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat den Krieg in der Ukraine als "Krieg gegen Kinder" angeprangert. "Die Kinder leiden seit vier Jahren unter einer Dauerkrise", sagte der Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation, Florian Westphal, der Nachrichtenagentur AFP. In der Ukraine gebe es etwa 1,5 Millionen Kinder, bei denen es ein Risiko für Depressionen, Traumata, Angstzustände und Ähnlichem gebe. Seit Beginn des russischen Großangriffs am 24. Februar 2022 gab es nach Angaben von Save the Children durchschnittlich mehr als 4000 Stunden Luftalarm in der Ukraine - was etwa fünfeinhalb Monaten entspricht.

Textgröße ändern: