The National Times - Vorwerk baut zweites Thermomix-Werk in Frankreich

Vorwerk baut zweites Thermomix-Werk in Frankreich


Vorwerk baut zweites Thermomix-Werk in Frankreich
Vorwerk baut zweites Thermomix-Werk in Frankreich / Foto: © AFP/Archiv

Vorwerk baut ein zweites Thermomix-Werk in Frankreich. Geplant sei eine Investition von 57 Millionen Euro in Donnemain-Saint-Mamès in der Nähe von Châteaudun im Zentrum des Landes, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Beschäftigt werden sollen 74 Menschen. Das andere Thermomix-Werk steht in Cloyes-sur-le-Loir, ebenfalls in der Nähe von Châteaudun.

Textgröße ändern:

Vorwerk machte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 3,4 Milliarden Euro, Hauptumsatzbringer war die Küchenmaschine Thermomix. 2021 verkaufte das Unternehmen weltweit 1,5 Millionen Geräte.

Die "günstigen Bedingungen für die Industrie in Frankreich" hätten zur Entscheidung für das zweite Thermomix-Werk beigetragen, erklärte Vorwerk am Sonntag. In Frankreich beschäftigt das Unternehmen rund 2000 Menschen. Weitere 11.000 sind im Direktvertrieb für Vorwerk tätig.

Vorwerk, 1883 gegründet, ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Wuppertal. Neben der Küchenmaschine Thermomix stellt die Firma Staubsauger der Marke Kobold, Tee-Zubereiter und Kosmetika her. Der Thermomix wird auch in Wuppertal produziert.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

EU wirft Tiktok unzureichenden Schutz minderjähriger Nutzer vor - Änderungen gefordert

Die EU-Kommission hat der chinesischen Videoplattform Tiktok unzureichenden Schutz seiner minderjährigen Nutzer vorgeworfen. Die Konto-Einstellungen für Minderjährige setzten diese weiterhin Risiken wie "unerwünschte Kontaktaufnahmen, Cybermobbing oder ausbeuterisches Verhalten" aus, erklärte die Brüsseler Behörde am Freitag. Sie forderte Tiktok auf, die Einstellungen so anzupassen, dass die von Minderjährigen geteilten Inhalte nicht für alle Welt sichtbar sind.

USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung

Brüssel hat erleichtert auf die in der Nacht zum Freitag verhängten neuen US-Zölle reagiert. Die EU nehme "positiv zur Kenntnis, dass dieses Ergebnis im Einklang" mit den Zoll-Vereinbarungen aus dem vergangenen Jahr stehe, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD), sprach von einem "klaren Fortschritt", der "vorsichtiges Durchatmen" erlaube. Kritik an den neuen US-Zöllen kam unter anderem aus China und Australien.

Konkurrenz in und aus China: Gewinn von VW bricht weiter ein

Vor allem wegen einbrechender Absätze in China sowie zunehmender Konkurrenz chinesischer Marken auch in anderen Märkten ist der Gewinn des Volkswagen-Konzerns im zweiten Quartal weiter zurückgegangen. Der Nettogewinn des kriselnden Autobauers sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 2,29 Milliarden Euro gewesen. Der Vorstand drängte auf weitere Einschnitte, im Raum steht der Abbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen.

Nettogewinn von Volkswagen im zweiten Quartal um 32,9 Prozent gesunken

Volkswagen hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch um etwa ein Drittel verzeichnet. Der Nettogewinn des kriselnden Autobauers sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 2,29 Milliarden Euro gewesen. Zu den Ursachen zählte vor allem ein drastischer Rückgang des Absatzes in China.

Textgröße ändern: