The National Times - Vonovia will in Wohnungen mit Gasheizung nachts die Temperatur drosseln

Vonovia will in Wohnungen mit Gasheizung nachts die Temperatur drosseln


Vonovia will in Wohnungen mit Gasheizung nachts die Temperatur drosseln
Vonovia will in Wohnungen mit Gasheizung nachts die Temperatur drosseln / Foto: © AFP

Der Immobilienkonzern Vonovia will in Wohnungen mit Gasheizung nachts die Heiztemperatur auf 17 Grad Celsius herunterdrehen. So solle "in den Vorstufen zu einer Gasnotlage" in Deutschland "möglichst viel Gas" eingespart werden, teilte Vonovia am Donnerstag mit. Demnach will der Konzern die Heizungsleistung zwischen 23.00 Uhr und sechs Uhr reduzieren. Die Warmwasserversorgung sei nicht davon betroffen; beim Duschen oder Baden gebe es keine Einschränkungen.

Textgröße ändern:

Mit der Einsparung leiste Vonovia "einen Beitrag zur Erdgaseinsparung". Durch die Nachtabsenkung könne der Konzern bis zu acht Prozent des Heizaufwands einsparen.

Vonovia besitzt rund 500.000 Wohnungen an rund 400 Standorten in Deutschland. 55 Prozent der Heizungen laufen mit Gas, wie der Konzern mitteilte.

Betroffen von steigenden Preisen für Energie sind aber alle Mieterinnen und Mieter, wie Vonovia betonte. Das werde "absehbar" zu einer erhöhten Nachzahlung führen. Vonovia informiere die Mieterinnen und Mieter "auf allen Informationskanälen" darüber und dass sie ihre Vorauszahlung anpassen - also erhöhen - können.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Spritpreise: Verbraucherschützer fordern Stromsteuersenkung als Entlastung

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat sich für Entlastungen für Verbraucher wegen der hohen Spritpreise ausgesprochen. Direkte Entlastungen an den Zapfsäulen forderten die Verbraucherschützer aber nicht. "Eine echte Entlastung wäre die Senkung der Stromsteuer für Verbraucherinnen und Verbraucher", erklärte vzbv-Chefin Ramona Pop am Montag.

Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern zu Nahverkehr-Streiks auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern Beschäftigte in kommunalen Nahverkehrsunternehmen zum Streik auf. Betroffen sind Bayern, das Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Zudem werde sich in den nächsten Tagen entscheiden, ob auch in Bremen und Hessen die Arbeit niedergelegt wird: Für Hessen soll die Entscheidung nach Verhandlungen am Montag fallen, für Bremen am Mittwoch.

Steigende Öl- und Gaskosten: Reiche lehnt Preisdeckel ab

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt einen Preisdeckel als Reaktion auf steigenden Gas- und Spritpreise ab. Staatliche Eingriffe in den Gas- oder Strommarkt führten "am Ende zu höheren Preisen", sagte Reiche am Rande eines Treffens der EU-Energieministerinnen und -minister in Brüssel. Sie verwies auf bereits beschlossene Maßnahmen der Bundesregierung, die in Deutschland einen weiteren Anstieg der Spritpreise verhindern sollen.

Unicredit legt Angebot für weitere Anteile an der Commerzbank vor

Die italienische Großbank Unicredit hat am Montag ein Angebot zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank vorgelegt. Die Unicredit strebt ein Tauschangebot an, um ihre Anteile am Kapital der deutschen Bank auf über 30 Prozent zu steigern, wie sie am Montag mitteilte. Zugleich teilte die italienische Bank mit, sie gehe derzeit nicht davon aus, die Kontrolle über die Commerzbank zu übernehmen.

Textgröße ändern: