The National Times - Frankreichs Regierung plant weitere Hilfen angesichts steigender Inflation

Frankreichs Regierung plant weitere Hilfen angesichts steigender Inflation


Frankreichs Regierung plant weitere Hilfen angesichts steigender Inflation
Frankreichs Regierung plant weitere Hilfen angesichts steigender Inflation / Foto: © AFP/Archiv

Die französische Regierung plant angesichts der steigenden Inflation weitere finanzielle Hilfen für die Franzosen. Der Tankrabatt von bis zu 18 Cent pro Liter soll bis nach den Sommerferien verlängert werden, wie aus einem Gesetzesentwurf hervorgeht, der am Nachmittag im Kabinett vorgestellt werden soll. Auch die Deckelung der Preise für Gas und Strom soll demnach verlängert werden.

Textgröße ändern:

Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne hatte am Vortag in ihrer Regierungserklärung die Stärkung der Kaufkraft als "wichtigste Herausforderung" der Regierung bezeichnet. Geplant sind außerdem eine vorzeitige Erhöhung der Renten und Sozialhilfen um vier Prozent und Lebensmittelschecks in Höhe von 100 Euro für einkommensschwache Haushalte.

Der linken Opposition gehen die Hilfen nicht weit genug. "Das ist sehr weit von dem entfernt, was die Franzosen erwarten", sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Mathilde Panot. Die Abstimmung zu den Regelungen in der Nationalversammlung wird ein erster Testfall für das Regierungslager, das bei der Parlamentswahl im Juni die absolute Mehrheit verloren hat. Es ist daher für jedes Gesetzesvorhaben auf Stimmen der Opposition angewiesen.

Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte unterdessen an, dass der Tankrabatt im Herbst von einer gezielteren Unterstützung abgelöst werden solle. Sie solle denjenigen vorbehalten sein, die für ihre Arbeit viel Auto fahren müssen. Die Regierung geht derzeit von einem Defizit von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung und einem Wachstum von 2,5 Prozent in Frankreich in diesem Jahr aus.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Zahl der Firmenpleiten steigt zum Jahresende noch stärker

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im Dezember noch stärker gestiegen als in den Vormonaten. Sie nahm um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag anhand vorläufiger Angaben mitteilte. Im November hatte der vorläufig bezifferte Anstieg bei 5,7 Prozent gelegen. Endgültige Zahlen meldeten die Statistiker für Oktober: 2108 Unternehmen gingen pleite - 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Verbraucherstimmung zum Jahresbeginn etwas verbessert

Die vom Handelsverband (HDE) ermittelte Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland hat sich zum Jahresbeginn etwas verbessert. Der Index stieg von 95,24 auf 95,54 Punkte, wie der Verband am Montag mitteilte. "Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit besser als vor einem Jahr", erklärte der HDE. "Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen."

Trump lobt Zusammenarbeit mit neuer Regierung in Venezuela

US-Präsident Donald Trump hat die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung in Venezuela gelobt. "Venezuela entwickelt sich wirklich gut. Wir arbeiten sehr gut mit der Führung zusammen", sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Er erklärte zudem, sich "zu einem gewissen Zeitpunkt" mit der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez treffen zu wollen.

Solarverband: Batteriespeicherkapazität in Deutschland binnen fünf Jahren verfünffacht

In den vergangenen fünf Jahren ist die Stromspeicherkapazität in Deutschland massiv gestiegen. Inzwischen seien 2,4 Millionen Batteriespeicher mit deutlich über 25 Gigawattstunden Kapazität in Betrieb - eine Verfünffachung binnen fünf Jahren, erklärte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) am Montag. "Zumeist wurden sie in Kombination mit einer Photovoltaikanlage installiert, um den selbst erzeugten Solarstrom rund um die Uhr nutzen zu können."

Textgröße ändern: