The National Times - Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht

Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht


Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht
Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht / Foto: © AFP/Archiv

Die Zinsen für einen Baukredit haben sich nach Angaben des Vergleichsportals Check24 von Januar bis Juni fast vervierfacht. Die Durchschnittszinsen für zehnjährige Baufinanzierungen stiegen von 0,8 Prozent Anfang des Jahres auf 3,0 Prozent im vergangenen Monat, teilte das Portal am Donnerstag mit. Ein Anstieg auf vier Prozent bis zum Spätsommer sei möglich.

Textgröße ändern:

Bei einer Baufinanzierung über 400.000 Euro bedeute der Anstieg von 0,8 auf 3,0 Prozent höhere Kosten von rund 78.800 Euro bis zum Ende der zehnjährigen Laufzeit für Kreditnehmer, rechnete Check24 vor. Die monatliche Rate für Haus- oder Wohnungskäufer steige in diesem Beispielfall von 933 Euro auf 1667 Euro.

Bis Ende des Jahres werde sich die durchschnittliche Baufinanzierung "in jedem Fall" um einige tausend Euro innerhalb der Laufzeit verteuern. Das Vergleichsportal empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern mit laufender Finanzierung, die Sondertilgung zu nutzen, um die Restschuld am Laufzeitende möglichst gering zu halten.

Außerdem könnten sie Angebote für sogenannte Forward-Darlehen prüfen, um sich die heutigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Das koste bei den meisten Banken einen Forward-Aufschlag, im Schnitt 0,01 Prozent für jeden Monat bis zur Auszahlung des Darlehens.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: