The National Times - Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht

Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht


Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht
Vergleichsportal: Bauzinsen haben sich seit Jahresbeginn fast vervierfacht / Foto: © AFP/Archiv

Die Zinsen für einen Baukredit haben sich nach Angaben des Vergleichsportals Check24 von Januar bis Juni fast vervierfacht. Die Durchschnittszinsen für zehnjährige Baufinanzierungen stiegen von 0,8 Prozent Anfang des Jahres auf 3,0 Prozent im vergangenen Monat, teilte das Portal am Donnerstag mit. Ein Anstieg auf vier Prozent bis zum Spätsommer sei möglich.

Textgröße ändern:

Bei einer Baufinanzierung über 400.000 Euro bedeute der Anstieg von 0,8 auf 3,0 Prozent höhere Kosten von rund 78.800 Euro bis zum Ende der zehnjährigen Laufzeit für Kreditnehmer, rechnete Check24 vor. Die monatliche Rate für Haus- oder Wohnungskäufer steige in diesem Beispielfall von 933 Euro auf 1667 Euro.

Bis Ende des Jahres werde sich die durchschnittliche Baufinanzierung "in jedem Fall" um einige tausend Euro innerhalb der Laufzeit verteuern. Das Vergleichsportal empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern mit laufender Finanzierung, die Sondertilgung zu nutzen, um die Restschuld am Laufzeitende möglichst gering zu halten.

Außerdem könnten sie Angebote für sogenannte Forward-Darlehen prüfen, um sich die heutigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Das koste bei den meisten Banken einen Forward-Aufschlag, im Schnitt 0,01 Prozent für jeden Monat bis zur Auszahlung des Darlehens.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten

Die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Reichensteuer würde die Wirtschaft einem Bericht zufolge mit zusätzlich zwei Milliarden Euro jährlich belasten. Diese Zahl ergebe sich aus einer ersten Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, berichtete die "Zeit". "Kein Unternehmen wird deswegen in die Insolvenz schlittern, aber diese finanzielle Mehrbelastung sorgt sicherlich nicht für zusätzliches Wachstum", sagte IW-Steuerexperte Tobias Hentze.

Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung

OpenAI prüft einem Pressebericht zufolge einen staatlichen Einstieg der USA. Die "Financial Times" (FT) berichtete am Donnerstag, das Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) könnte der US-Regierung eine fünfprozentige Beteiligung anbieten. OpenAI-Chef Sam Altman habe dies bereits mit Präsident Donald Trump und Finanzminister Scott Bessent diskutiert, berichtete die "FT" unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise.

Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen

In Frankreich hat ein Berufungsgericht einen von Spanien gesuchten ehemaligen Anführer der Baskenorganisation ETA freigesprochen. Die Richter in Paris verwarfen am Donnerstag aus Mangel an Beweisen die Anklage gegen den 75 Jahre alten Josu Urrutikoetxea. Ihm war Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen worden. Seine DNA-Spuren waren vor mehr als 20 Jahren in Waffenverstecken der ETA gefunden worden.

Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent

Der US-Elektroautobauer Tesla hat seinen Absatz im zweiten Quartal von April bis Juni kräftig gesteigert: Ausgeliefert worden seien mehr als 480.000 Autos und damit 25 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das liegt deutlich über den Erwartungen von Analysten und auch über den Prognosen von Tesla selbst - das Unternehmen hatte rund 406.000 Auslieferungen anvisiert.

Textgröße ändern: