The National Times - Höhe der Rentenleistungen 2024 um 5,7 Prozent oder 21,7 Milliarden gestiegen

Höhe der Rentenleistungen 2024 um 5,7 Prozent oder 21,7 Milliarden gestiegen


Höhe der Rentenleistungen 2024 um 5,7 Prozent oder 21,7 Milliarden gestiegen
Höhe der Rentenleistungen 2024 um 5,7 Prozent oder 21,7 Milliarden gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Die Gesamthöhe der in Deutschland ausgezahlten Leistungen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Rente ist vergangenes Jahr um 5,7 Prozent oder 21,7 Milliarden Euro auf rund 403 Milliarden Euro gestiegen. Der Anstieg war demnach deutlich größer als der Anstieg der Empfängerinnen und Empfänger von Renten, der sich um 0,75 Prozent erhöhte, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern:

70 Prozent oder 282,6 Milliarden Euro der geflossenen Leistungen zählten zu den steuerpflichtigen Einkünften. Seit dem Jahr 2015 sei der durchschnittliche Besteuerungsanteil um 15 Prozentpunkte gestiegen. Die Ursache dafür ist die 2005 erfolgte Neuregelung der Besteuerung von Alterseinkünften, die abhängig vom Jahr des Renteneintritts zu einem höher besteuerten Anteil der Renteneinkünfte führt. Je später der Rentenbeginn ist, desto höher ist der Steueranteil.

Wie viele Rentnerinnen und Rentner für das Jahr 2024 Einkommensteuer zahlten, ist aufgrund der langen Fristen zur Steuerveranlagung den Statistikern zufolge noch nicht bekannt. Die jüngsten vorliegenden Zahlen gibt es für das Jahr 2021 - da mussten rund 41 Prozent der damals 21,9 Millionen Rentenempfänger Einkommenssteuer zahlen. Dies waren 0,74 Prozentpunkte mehr als 2020.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Französische Nationalversammlung stimmt über Misstrauensanträge ab

Die französische Nationalversammlung stimmt am Mittwoch (ab 15.00 Uhr) über zwei Misstrauensanträge an. Die Sozialisten haben bereits angekündigt, diese nicht zu unterstützen, ein Sturz der Regierung ist damit unwahrscheinlich. Die Anträge waren von den Rechts- und Linskpopulisten eingereicht worden, die damit gegen die Haltung der französischen Regierung zum Mercosur-Freihandelsabkommen protestieren.

Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf

In Düsseldorf starten am Mittwoch die regionalen Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie. Den Anfang macht der Tarifbezirk Nordrhein, in den weiteren Regionen wird in den darauffolgenden Tagen verhandelt. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) fordert angesichts der Krise in der Branche die Beschäftigungssicherung und eine Lohnsteigerung, die die Kaufkraft stärkt. Eine konkrete Zahl hat die Gewerkschaft nicht genannt. Die Arbeitgeber forderten eine Nullrunde.

Vize-Minister: Handelsvolumen in China erreicht 2025 "neuen historischen Höchststand"

Das Handelsvolumen in China hat im vergangenen Jahr nach Angaben des chinesischen Vize-Zollministers Wang Jun einen "neuen historischen Höchststand" erreicht. 2025 habe der Gesamtwert der Warenimporte und -exporte bei 45,47 Billionen Yuan (5,6 Billionen Euro) gelegen, sagte der Minister am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Peking. Das entspreche einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Landwirte protestieren mit 350 Traktoren in Paris gegen Mercosur-Abkommen

Mit mehr als 350 in der Nähe der Nationalversammlung geparkten Traktoren haben französische Landwirte am Dienstag gegen das Mercosur-Abkommen und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft protestiert. "Macron - Verrat" und "Schluss mit den Vorschriften" war auf Transparenten zu lesen. Protestierende kippten aus einem Lastfahrzeug zahlreiche Kartoffeln vor der Nationalversammlung aus.

Textgröße ändern: