The National Times - USA und China verhandeln erneut über Handelskonflikt

USA und China verhandeln erneut über Handelskonflikt


USA und China verhandeln erneut über Handelskonflikt

Die USA verhandeln nach der vorläufigen Zollvereinbarung mit der Europäischen Union erneut mit China. Unterhändler aus Washington und Peking kamen am Montag in der schwedischen Hauptstadt Stockholm zu Handelsgesprächen zusammen, wie ein Sprecher des schwedischen Regierungschefs Ulf Kristersson bestätigte. Als wahrscheinlich gilt eine erneute Fristverlängerung.

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China hatte vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde die Hoffnung auf "beidseitigen Respekt" geäußert. Peking wolle "den Konsens durch Dialog und Kommunikation ausbauen, Missverständnisse reduzieren, die Zusammenarbeit stärken und die stabile, gesunde und nachhaltige Entwicklung" der Beziehungen zwischen China und den USA fördern, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang April Strafzölle gegen China und viele weitere Staaten verhängt, Peking reagierte mit Gegenzöllen, woraufhin Trump seine Zölle erhöhte. Zwischenzeitlich lag das beidseitige Zollniveau bei über hundert Prozent. Mitte Mai einigten sich die beiden Länder dann darauf, die Aufschläge für zunächst 90 Tage stark zu reduzieren. Nun steht eine erneute Fristverlängerung im Raum: US-Finanzminister Scott Bessent hatte dies Peking in der vergangenen Woche in Aussicht gestellt.

Mit den Europäern legte Trump den Handelsstreit vorerst bei. Er und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündeten am Sonntagabend am Rande von Trumps Schottland-Besuch einen "Deal". Danach werden für US-Importe der meisten europäischen Waren ab dem 1. August Zölle von 15 Prozent fällig. Zudem sagte von der Leyen Trump Investitionen in Milliardenhöhe zu, unter anderem im Energie- und Rüstungsbereich.

T.Bailey--TNT

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