The National Times - Ministerpräsident Haseloff: Intel-Absage "schmerzlicher Tag für Sachsen-Anhalt"

Ministerpräsident Haseloff: Intel-Absage "schmerzlicher Tag für Sachsen-Anhalt"


Ministerpräsident Haseloff: Intel-Absage "schmerzlicher Tag für Sachsen-Anhalt"

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), bedauert die Entscheidung des US-Chipherstellers Intel, den Bau einer Fabrik nicht weiter zu verfolgen. Das sei "ein schmerzlicher Tag für Sachsen-Anhalt", erklärte er am Freitag. Es sei aber "dennoch gut, dass jetzt Klarheit herrscht". Intel hatte den Bau bereits im Herbst auf Eis gelegt.

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In Magdeburg "bleibt der Fokus auf Ansiedlung von High-Tech-Unternehmen", versicherte Haseloff. Die Entwicklung des High-Tech-Parks dort laufe. Es gebe "Anfragen namhafter Unternehmen".

Intel sei in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Lage, erklärte Haseloff. "Daher musste damit gerechnet werden, dass die Pläne in Europa und damit auch für Magdeburg nicht weiter verfolgt werden." Das Aus für die Fabrik in Sachsen-Anhalt sei "kein guter Tag für Europa" und ein "herber Rückschlag für den europäischen Chips-Act", fügte er hinzu. Das EU-Gesetz hat unter anderem die Ansiedlung von Produktionsstätten für Halbleiter in Europa zum Ziel.

Intel hatte am Donnerstag bei Vorlage der Quartalszahlen mitgeteilt, dass der Bau des Chip-Werks in Magdeburg und der eines Werks in Polen nicht mehr fortgesetzt würden. Der Konzern machte erneut Milliardenverlust.

Intel hatte lange den Halbleitermarkt dominiert, kämpft aber bereits seit Jahren mit Problemen. Mittlerweile sind andere Firmen, darunter TSMC aus Taiwan führend in der Branche, überrascht wurde Intel von der Entwicklung bei Chips für Künstliche Intelligenz (KI).

W.Phillips--TNT

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