The National Times - Durchschnittsmensch in Deutschland: 44,9 Jahre alt und 77,7 Kilogramm schwer

Durchschnittsmensch in Deutschland: 44,9 Jahre alt und 77,7 Kilogramm schwer


Durchschnittsmensch in Deutschland: 44,9 Jahre alt und 77,7 Kilogramm schwer
Durchschnittsmensch in Deutschland: 44,9 Jahre alt und 77,7 Kilogramm schwer / Foto: © AFP/Archiv

Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 44,9 Jahre alt und bringt bei einer Größe von 1,73 Meter insgesamt 77,7 Kilogramm auf die Waage. Diese und viele weitere Daten veröffentlichte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag zum Start einer entsprechenden Sonderseite im Netz.

Textgröße ändern:

Frauen und Männer werden dort zum Teil auch eigenständig unter die Lupe genommen. So ist die Durchschnittsfrau in Deutschland 1,66 Meter groß und wiegt 69,2 Kilogramm. Der Durchschnittsmann bringt bei 1,79 Metern Größe 85,8 Kilogramm auf die Waage. Berücksichtigt wurden hierbei nur die über 18-Jährigen.

Die Durchschnittsfrau war zum Stichtag Ende 2024 mit 46,2 Jahren gut zweieinhalb Jahre älter als der Durchschnittsmann mit 43,5 Jahren. Das höhere Durchschnittsalter von Frauen hängt mit ihrer höheren Lebenserwartung zusammen. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt nach neuen Zahlen der Behörde für Frauen bei 83,5 Jahren und für Männer bei 78,9 Jahren.

Vollzeitbeschäftigte verdienten im April vergangenen Jahres 4634 Euro brutto - Frauen mit 4214 Euro im Monat allerdings deutlich weniger als Männer mit 4830 Euro. Damit nicht einige wenige Menschen mit sehr hohen Verdiensten den Durchschnitt verzerren, halten die Statistiker den sogenannten Median für aussagekräftiger. Dieser Mittelwert teilt die Werte in jeweils gleiche Hälften.

Nach diesem Median verdiente ein Vollzeitbeschäftigter im Mittel 3978 Euro brutto. Bei Frauen lag im April 2024 der mittlere Bruttomonatsverdienst bei 3777 Euro, bei Männern bei 4077 Euro brutto.

Der Durchschnittsmensch lebt mit einem weiteren Menschen zusammen in einem Haushalt. Die Familie des Durchschnittsmenschen, also alle Eltern-Kind-Konstellationen, hat 3,4 Mitglieder. Eine durchschnittliche Wohnung hat 94,4 Quadratmeter und kostet 7,28 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Mit 23,9 Jahren zieht der Durchschnittsmensch in Deutschland bei den Eltern aus. Die Frauen verlassen dabei eineinhalb Jahre früher das Nest: Während die Durchschnittsfrau mit 23,1 Jahren auszieht, verlässt der Durchschnittsmann mit 24,6 Jahren das Elternhaus.

Sofern der Durchschnittsmensch studiert, hat er mit 23,6 Jahre seinen ersten Studienabschluss in der Tasche. Dafür braucht jeder Mensch im Schnitt 8,2 Semester.

Mit 30,4 Jahren wird die Durchschnittsfrau zum ersten Mal Mutter. Der Durchschnittsmann ist bei der Geburt seines ersten Kinds 33,3 Jahre alt. Mit 32,9 Jahren heiratet die Durchschnittsfrau zum ersten Mal - der Mann ist dann im Schnitt 35,3 Jahre alt. Beim Renteneintritt ist der Durchschnittsmensch in Deutschland 64,7 Jahre alt.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"

Die Heizkosten sind 2025 nach einer Entspannung in den beiden Vorjahren wieder gestiegen - und auch für 2026 rechnet die Beratungsgesellschaft co2online mit weiteren Kostensteigerungen. Langfristig werden fossile Heizungen "immer teurer", erklärte co2online am Dienstag. Laut dem jährlich zusammen mit dem Deutschen Mieterbund erhobenen Heizspiegel können 90 Prozent aller Haushalte ihre Heizkosten heute senken.

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

Textgröße ändern: