The National Times - Xi zementiert bei Gipfel in Kasachstan Beziehungen zu zentralasiatischen Staaten

Xi zementiert bei Gipfel in Kasachstan Beziehungen zu zentralasiatischen Staaten


Xi zementiert bei Gipfel in Kasachstan Beziehungen zu zentralasiatischen Staaten
Xi zementiert bei Gipfel in Kasachstan Beziehungen zu zentralasiatischen Staaten / Foto: © KAZAKHSTAN'S PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat bei einem Gipfeltreffen in Kasachstan die "ewige Freundschaft" Chinas mit mehreren zentralasiatischen Staaten zelebriert. Bei dem Gipfel in der kasachischen Hauptstadt Astana traf Xi am Dienstag auf die Staatenlenker der fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan. Die Teilnehmer unterzeichneten einen Pakt, der eine "ewige Freundschaft" garantieren und die wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken soll.

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"Wir sollten die Zusammenarbeit mit mehr Unternehmertum und praktischeren Maßnahmen verstärken", sagte Xi, der sich engere Beziehungen zu der rohstoffreichen Region wünscht, nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Die fünf zentralasiatischen Staaten, die bis zum Ende der Sowjetunion 1991 unter starkem russischem Einfluss standen, bemühen sich seit ihrer Unabhängigkeit um die Gunst einflussreicher Staaten, darunter China, die USA und die Länder der Europäische Union. Vor allem China hat Bereitschaft signalisiert, in massive Infrastrukturprojekte in der Region zu investieren.

Die Region ist nicht nur wegen ihrer natürlichen Ressourcen attraktiv - auch die geographische Lage zwischen China, Russland, dem Nahen Osten und Europa macht die Staaten zu wichtigen strategischen Logistikstandorten.

Die fünf Staaten sind sich dessen bewusst und versuchen, das zunehmende internationale Interesse für sich zu nutzen. Bei regelmäßigen Gipfeltreffen mit China und Russland treten sie als geschlossener Block auf in ihrem Bemühen, Investoren anzuziehen. Auch mit der EU, der Türkei, den USA und weiteren westlichen Staaten haben die Länder bereits Treffen im "5+1"-Format abgehalten.

Die Staaten Zentralasiens betrachten Russland zwar weiterhin als strategischen Partner. Die Beziehungen zu Moskau haben sich seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine allerdings gelockert.

Der Kreml erklärte, dass der wachsende chinesische Einfluss in Zentralasien für Russland keine Bedrohung darstelle. "Für solche Ängste gibt es keinen Grund", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten. "China ist unser privilegierter strategischer Partner, und die Länder Zentralasiens sind unsere natürlichen historischen Partner."

China hat sich mittlerweile als führender Handelspartner Zentralasiens etabliert und die EU und Russland weit hinter sich gelassen. Zu Chinas geplanten Investitionen zählen der Bau einer Eisenbahnstrecke von Usbekistan über Kirgistan nach China sowie der Bau einer Autobahn von China nach Tadschikistan.

G.Morris--TNT

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