The National Times - Bundesinstitut hält Gesundheitsrisiko durch Spielschleim und Hüpfknete für gering

Bundesinstitut hält Gesundheitsrisiko durch Spielschleim und Hüpfknete für gering


Bundesinstitut hält Gesundheitsrisiko durch Spielschleim und Hüpfknete für gering
Bundesinstitut hält Gesundheitsrisiko durch Spielschleim und Hüpfknete für gering / Foto: © AFP/Archiv

Experten halten das Gesundheitsrisiko für Kinder durch Spielschleim und Hüpfknete für gering. Es sei "sehr unwahrscheinlich", dass das einmalige Verschlucken der diesen Spielzeugen beigemischten Borverbindungen negative Folgen für die Gesundheit habe, erklärte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Donnerstag in Berlin. Gleichwohl seien die Wabbelmassen für kleine Kinder meist nicht geeignet.

Textgröße ändern:

Eltern sollten verhindern, dass ihr Kind die Wabbelmasse in den Mund nimmt, um den Kontakt mit der darin enthaltenen Borsäure, aber auch anderen chemischen Substanzen gering zu halten. Bor ist ein Halbmetall. Es kommt in der Umwelt nicht in reiner Form vor, sondern in Form von Borsäure oder deren Salzen. In Spielschleim und Hüpfknete vernetzen Borverbindungen langkettige Moleküle und erzeugen so je nach Zusammensetzung klebrige, weiche und elastische Eigenschaften.

Nach der europäischen Spielzeugrichtlinie dürfen aus flüssigem oder haftendem Spielzeug, zu dem bestimmte Wabbelmassen gehören, allenfalls 300 Milligramm Bor pro Kilogramm Spielzeugmaterial freigesetzt werden. Dem BfR zufolge sind plötzliche gesundheitliche Effekte durch das einmalige Verschlucken einer Menge von etwa fünf Gramm Wabbelmasse sehr unwahrscheinlich. Fünf Gramm entsprechen etwa einer Kugel mit dem Durchmesser einer Zwei-Euro-Münze.

Symptome einer akuten Borvergiftung wären Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall und Bauchschmerzen. Chronische Gesundheitsbeeinträchtigungen durch das tägliche Spielen mit Wabbelmasse sind aus Sicht des BfR sehr unwahrscheinlich. Dabei wurden auch Belastungen durch andere Quellen wie Trinkwasser und Lebensmittel berücksichtigt.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Neuwagenmarkt in der EU zum Jahresbeginn schwach

Der Neuwagenmarkt in der EU ist schwach in das neue Jahr gestartet. Im Januar wurden mit knapp 800.000 Autos 3,9 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als im Vorjahresmonat, wie der europäische Herstellerverband Acea am Dienstag mitteilte. Der E-Autoanteil lag mit 19,3 Prozent zwar deutlich höher als im Vorjahr (14,9 Prozent), jedoch auch spürbar niedriger als im Dezember (22,6 Prozent).

Nach Urteil gegen Trumps Zölle: US-Lieferunternehmen Fedex verklagt US-Regierung

Das US-Lieferunternehmen Fedex hat die US-Regierung verklagt, nachdem das Oberste Gericht in Washington die Zölle von US-Präsident Donald Trump am Freitag für unrechtmäßig erklärt hatte. In seiner Klage gegen die Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP vor dem US-Gericht für internationalen Handel fordert das Unternehmen eine "vollständige Rückerstattung" der auf eingeführte Waren gezahlten Abgaben, wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.

Kanzler Merz bricht zu Antrittsbesuch in China auf - Treffen mit Xi am Mittwoch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bricht am Dienstagabend zu seinem Antrittsbesuch in China auf. Vor dem Abflug in Berlin wird Merz ein Statement am Flughafen abgeben (18.00 Uhr). Am Mittwoch wird der Kanzler in Peking mit militärischen Ehren von Ministerpräsident Li Qiang empfangen. Danach folgt ein Gespräch und ein Abendessen mit Staatspräsident Xi Jinping.

Außenhandelsverband erwartet Aus für Zoll-Deal zwischen EU und USA 

Nach dem höchstrichterlichen Urteil zur Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump rechnet der Außenhandelsverband BGA damit, dass das Zoll-Abkommen zwischen der EU und den USA in der jetzigen Form keinen Bestand mehr haben wird. BGA-Präsident Dirk Jandura sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag auf eine entsprechende Frage: "Ja, infolge des Urteils ist das Abkommen zwischen EU und USA politisch faktisch hinfällig."

Textgröße ändern: