The National Times - Youtubes Kurzvideodienst zieht 1,5 Milliarden Nutzer an

Youtubes Kurzvideodienst zieht 1,5 Milliarden Nutzer an


Youtubes Kurzvideodienst zieht 1,5 Milliarden Nutzer an
Youtubes Kurzvideodienst zieht 1,5 Milliarden Nutzer an / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Youtube ist bei Kurzvideos nach eigenen Angaben mit Konkurrent Tiktok gleichgezogen. Wie der Videodienst am Mittwoch mitteilte, nutzen mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden Nutzer pro Monat das Angebot mit Videos mit einer Länge von maximal 60 Sekunden. "Shorts hat sich wirklich durchgesetzt", sagte Produktmanager Neal Mohan dazu.

Textgröße ändern:

Tiktok, das sich im Besitz des in China ansässigen Unternehmens ByteDance befindet, hatte die kurzen Clips weltweit populär gemacht. Der Dienst hatte vergangenes Jahr die Marke von einer Milliarde Nutzer überschritten. Als Reaktion auf dessen Erfolg waren sowohl die Youtube-Mutter Alphabet als auch Metas Bilderplattform Instagram auf den Trend mit den Kurzvideos aufgesprungen.

Die Geschäftsmodelle der verschiedenen Plattformen gleichen sich immer mehr an. Tiktok erlaubt seinen Nutzern mittlerweile beispielsweise, Videos von bis zu zehn Minuten Länge hochzuladen. Die Plattform stieg zudem erst vor kurzem in den Verkauf von Werbeflächen ein - ein Geschäft, das Meta und Alphabet schon seit Jahren dominieren.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Einweihung von Deutschlands größtem Offshore-Windpark

64 Windräder, die rechnerisch rund 1,1 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können: In der Nordsee ist Deutschlands bislang größter Offshore-Windpark entstanden. Zur Einweihungsfeier hat das Energieunternehmen EnBW am Donnerstag (14.30 Uhr) nach Hamburg geladen. Angemeldet hat sich unter anderen Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).

Glücksspiele im Internet: BGH verhandelt über verlorene Wetteinsätze

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich am Donnerstag (10.00 und 12.00 Uhr) erneut mit dem Thema Glücksspiele im Internet. In zwei Verhandlungen geht es um Spieler, die von Anbietern aus Malta verlorene Einsätze zurückfordern. Zahlreiche solcher Fälle liegen bei deutschen Gerichten - der BGH will die wichtigen Fragen nun grundsätzlich klären. (Az. I ZR 216/25 und I ZR 78/25)

Von der Leyen stellt Gesetzesvorschlag für Social-Media-Verbot vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) in Straßburg einen Gesetzesvorschlag für ein EU-weites Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor. Das Gesetz soll darüber hinaus vorsehen, dass 13- und 14-Jährige nur Profile mit eingeschränkten Funktionen erstellen können. Von der Leyen hatte ihre Pläne am Mittwoch bereits angekündigt, die Details sollen nun im Gesetzesvorschlag folgen.

Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed

Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.

Textgröße ändern: