The National Times - ZEW-Konjunkturerwartungen steigen - bleiben aber im negativen Bereich

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen - bleiben aber im negativen Bereich


ZEW-Konjunkturerwartungen steigen - bleiben aber im negativen Bereich
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen - bleiben aber im negativen Bereich / Foto: © AFP

Die Konjunkturerwartungen von Finanzexpertinnen und -experten haben sich im Juni etwas verbessert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 6,3 Punkte auf einen Wert von minus 28,0 Punkten. Die Erwartungen hätten sich zwar verbessert, "liegen aber noch weit im negativen Bereich", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag.

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"Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sehen weniger dunkle Wolken am Konjunkturhimmel", führte Wambach weiter aus. "Zahlreiche konjunkturelle Risiken wie die Folgen der Sanktionen gegen Russland, die unklare Corona-Lage in China und der allmähliche Kurswechsel bei der Geldpolitik bleiben jedoch bestehen", fügte er hinzu.

Im März war der ZEW-Index angesichts des Ukraine-Kriegs so stark eingebrochen wie noch nie zuvor seit Beginn der Umfrage im Dezember 1991. Nach einem weiteren Rückgang im April hatte sich der Ausblick im Mai wieder etwas aufgehellt, war aber noch stark von den harten Corona-Einschränkungen in China beeinflusst.

Eine besondere Rolle spielen zurzeit die Inflationserwartungen. Sie sinken für das Eurogebiet in der aktuellen Umfrage abermals und liegen nun bei minus 32,4 Punkten - 21,8 Punkte unterhalb des Wertes vom Vormonat.

Das ZEW fragt für den Index, der als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung gilt, monatlich Expertinnen und Experten aus Banken, Versicherungen und Finanzabteilungen von Großunternehmen nach ihren Einschätzungen zu wichtigen internationalen Finanzmarktdaten wie Inflationsraten, Zinsen, Aktienindizes, Wechselkursen und dem Ölpreis. Für die aktuellen Daten wurden vom 3. bis 13. Juni 183 Analysten und institutionelle Anleger befragt.

F.Hughes--TNT

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