The National Times - Argentinien erhält Hilfspakete in Höhe von insgesamt bis zu 32 Milliarden Dollar

Argentinien erhält Hilfspakete in Höhe von insgesamt bis zu 32 Milliarden Dollar


Argentinien erhält Hilfspakete in Höhe von insgesamt bis zu 32 Milliarden Dollar
Argentinien erhält Hilfspakete in Höhe von insgesamt bis zu 32 Milliarden Dollar / Foto: © AFP

Angesichts der desolaten wirtschaftlichen Lage Argentiniens haben mehrere internationale Organisationen Hilfspakete in Höhe von insgesamt bis zu 32 Milliarden Dollar für das Land verkündet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) gab am Freitag (Ortszeit) ein Paket in Höhe von 20 Milliarden Dollar (17,6 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von vier Jahren bekannt. Die Weltbank steuerte 12 Milliarden Dollar (10,6 Milliarden Euro) bei. Die Interamerikanische Entwicklungsbank kündigte zusätzlich ein Finanzpaket in Höhe von bis zu 10 Milliarden Dollar (8,8 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von drei Jahren an.

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Der IWF erklärte, 12 Milliarden Dollar würden Argentinien sofort zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung über das Hilfspaket sei "in Anerkennung des beeindruckenden Fortschritts in der Stabilisierung der Wirtschaft des Landes" durch die argentinische Regierung getroffen worden, erklärte die Chefin der Organisation, Kristalina Georgieva, im Onlinedienst X. "Es ist ein Vertrauensvotum für die Entschlossenheit der Regierung, Reformen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und höhere Lebensstandards für das argentinische Volk zu erzielen".

Die Weltbank bezeichnete ihr Hilfspaket auch als "starkes Vertrauensvotum für die Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft zu stabilisieren und zu modernisieren". Von den 12 Milliarden Dollar würden 1,5 Milliarden (1,3 Milliarden Euro) sofort freigegeben werden. Ziel sei, "private Investoren anzuziehen".

Die Unterstützungspakete stellen einen großen Erfolg für den argentinischen Präsidenten Javier Milei dar, der Argentinien seit seinem Amtsantritt im Dezember 2023 einem harten Sparkurs unterzieht. Die Wirtschaft des Landes werde wachsen "wie nie zuvor", sagte Milei im Anschluss an die Bekanntgabe der Finanzspritzen in einer Rede im argentinischen Fernsehen. "Argentinien wird das in den nächsten 30 Jahren das Land mit dem stärksten Wachstum sein".

Es ist bereits das 23 Mal seit Argentiniens Beitritt zum IWF im Jahr 1956, dass die Institution mit Sitz in Washington dem Land finanziell unter die Arme greift. Argentiniens derzeitige Schulden beim IWF, die noch aus einem unter dem damaligen Mitte-Rechts-Präsidenten Mauricio Macri aufgenommenen Kredit von 2018 stammen, belaufen sich auf 44 Milliarden Dollar (38,7 Milliarden Euro).

R.Hawkins--TNT

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