The National Times - Bitkom: Menschen in Deutschland lagern 195 Millionen alte Handys zu Hause

Bitkom: Menschen in Deutschland lagern 195 Millionen alte Handys zu Hause


Bitkom: Menschen in Deutschland lagern 195 Millionen alte Handys zu Hause
Bitkom: Menschen in Deutschland lagern 195 Millionen alte Handys zu Hause / Foto: © AFP/Archiv

In Schubladen, Schränken und Kellern: Die Menschen in Deutschland horten einer Umfrage zufolge massenhaft ausrangierte Handys zu Hause. Wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte, beläuft sich die Zahl auf etwa 195 Millionen Mobiltelefone. Damit sei die Menge zwar verglichen mit den Vorjahren zurückgegangen, aber immer noch "riesig".

Textgröße ändern:

Die letzten Vergleichswerte stammen laut Bitkom aus dem Jahr 2022. Damals lagen etwa 210 Millionen alte Handys und Smartphones zu Hause herum, 2021 waren es rund 206 Millionen und 2020 etwa 199 Millionen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder mahnte dazu, die Geräte fachgerecht zu entsorgen: "So lassen sich wertvolle Ressourcen schonen, Elektroschrott vermeiden und die Umwelt schützen."

89 Prozent der Befragten gaben Bitkom zufolge an, mindestens ein unbenutztes Handy zu besitzen - das entspreche rund 61 Millionen Menschen. Über die Hälfte (54 Prozent) horte drei oder mehr Geräte, die nicht mehr genutzt werden.

Alte oder defekte Geräte dürfen nicht einfach in den Hausmüll geworfen werden. Verbraucherinnen und Verbraucher können sie jedoch zum Wertstoffhof bringen. Auch große Supermärkte und Discounter sind zur Rücknahme verpflichtet, genauso wie Hersteller und große Mobilfunkunternehmen, erklärte der Verband.

Die Umfrage führte Bitkom nach eigenen Angaben im Februar und März dieses Jahres durch. Befragt wurden 1004 Menschen ab 16 Jahren. Die Umfrage ist demnach repräsentativ.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Deutsche Zentralbankerin Schnabel wechselt von EZB zum Internationalen Währungsfonds

Die deutsche Zentralbankerin Isabel Schnabel tritt von ihrem Posten im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück und übernimmt stattdessen eine zentrale Rolle beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Schnabel habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde mitgeteilt, dass sie "ihr Amt am 3. Januar 2027 niederlegen wird", erklärte die Zentralbank am Donnerstag. Zum 4. Januar wird demnach IWF-Chefin Kristalina Georgieva die Deutsche zur Leiterin der Abteilung für Geld- und Kapitalmärkte des Fonds ernennen.

Xi von Trump im Weißen Haus empfangen

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit militärischen Ehren am Weißen Haus empfangen. Trump und seine Ehefrau Melania begrüßten Xi und seine Ehefrau Peng Liyuan am Donnerstag zu den Klängen einer Militärkapelle. Anschließend schritten sie über einen roten Teppich ins Weiße Haus.

Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung

Besonders kriminalitätsbelastete Orte in Berlin sollen künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht werden. Zunächst soll das System am Kottbusser Tor in Kreuzberg installiert werden, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Nach einer etwa vierwöchigen Konfigurationsphase werde der Testbetrieb des Pilotprojekts gestartet. Später folgten weitere kriminalitätsbelastete Orte in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.

Allianz-Studie: Hitzewellen im Sommer 2026 kosten Deutschland 25 Milliarden Euro

Die Hitzewellen des vergangenen Sommers kommen die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Laut einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz und des Kreditversicherers Allianz Trade dürfte die Wirtschaftsleistung durch die Hitzewellen um rund 25 Milliarden Euro geschmälert werden. Grund sind demnach vor allem eine hitzebedingt geringere Arbeitsproduktivität, längere Pausen und Fehlzeiten sowie ein nur teilweiser Zugang zu Kühlung.

Textgröße ändern: