The National Times - Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn

Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn


Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn
Lieferdienst Deliveroo macht erstmals Gewinn / Foto: © AFP

Der Online-Lieferdienst Deliveroo hat erstmals seit seiner Gründung vor zwölf Jahren schwarze Zahlen geschrieben. Wie das britische Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte, stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,9 Millionen Pfund (etwa 3,5 Millionen Euro), nach einem Verlust von 31,8 Millionen Pfund im Jahr 2023. Erst Anfang der Woche hatte Deliveroo seinen Rückzug aus Hongkong angekündigt.

Textgröße ändern:

Der Umsatz des Unternehmens kletterte im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 2,1 Milliarden Pfund und auch die Zahl der Bestellungen nahm um zwei Prozent zu. "Auch wenn das Konsumumfeld weiterhin unsicher bleibt, bin ich zuversichtlich, dass wir weiterhin Wachstum generieren können", erklärte Deliveroo-Chef und Gründer Will Shu.

Deliveroo ist in Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich, Italien, Kuwait, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv. Aufgrund zunehmender Konkurrenz zog es sich jedoch aus Australien, den Niederlanden und zuletzt Hongkong zurück. Auch in Spanien gibt es den Dienst nicht mehr, weil Deliveroo seine Fahrerinnen und Fahrer dort hätte festeinstellen müssen. Für Deliveroo arbeiten weltweit zehntausende Fahrer, die jedoch nicht angestellt sind.

Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und verzeichnete bisher hohe Jahresverluste - vor allem wegen hoher Investitionskosten. Online-Lieferdienste wie Deliveroo hatten insbesondere während der Corona-Pandemie steigende Nachfragen verzeichnet.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Bundestag und Bundesrat stimmen über Tankrabatt ab

Bundestag und Bundesrat sollen am Freitag den Weg für den erneuten Tankrabatt freimachen. Zunächst befasst sich der Bundestag mit den Regierungsplänen, ab 1. Oktober die Steuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent je Liter zu senken (11.40 Uhr). Der Beschluss soll dabei in namentlicher Abstimmung bis zum frühen Nachmittag erfolgen. Im Anschluss wäre der Bundesrat am Zuge, damit die Regelung in Kraft treten kann. Gleichfalls in beiden Parlamentskammern soll die Reform zur Erweiterung der Befugnisse der Bundespolizei beschlossen werden.

Kanadas Hauptstadt Ottawa will "Trump Avenue" umbenennen

Mit der Trump-Avenue in Ottawa ist es vorbei: Der Stadtrat der kanadischen Hauptstadt beschloss einstimmig, die nach dem US-Präsidenten benannte Straße in einem Wohngebiet umzubenennen. Er möge den Gedanken nicht, dass es "in unserer Stadt irgendetwas gibt, das den Namen von Donald Trump trägt, der seine Feindseligkeit gegenüber Kanada gezeigt hat", erklärte Ottawas Bürgermeister Mark Sutcliffe am Mittwoch (Ortszeit).

Thüringens Ministerpräsident fordert von Union "programmatischen Neuanfang"

Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat eine deutliche Kurskorrektur der Bundesregierung gefordert. "Wir als Ministerpräsidenten werden klar formulieren, worauf sich die Union im Berliner Regierungshandeln konzentrieren muss", sagte Voigt dem "Handelsblatt" in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview. "Wir brauchen einen programmatischen Neuanfang."

Deutsche Zentralbankerin Schnabel wechselt von EZB zum Internationalen Währungsfonds

Die deutsche Zentralbankerin Isabel Schnabel tritt von ihrem Posten im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück und übernimmt stattdessen eine zentrale Rolle beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Schnabel habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde mitgeteilt, dass sie "ihr Amt am 3. Januar 2027 niederlegen wird", erklärte die Zentralbank am Donnerstag. Zum 4. Januar wird demnach IWF-Chefin Kristalina Georgieva die Deutsche zur Leiterin der Abteilung für Geld- und Kapitalmärkte des Fonds ernennen.

Textgröße ändern: