The National Times - Chef des Bankenverbands fordert "Enkeltrick-Gipfel" und mehr Kooperation

Chef des Bankenverbands fordert "Enkeltrick-Gipfel" und mehr Kooperation


Chef des Bankenverbands fordert "Enkeltrick-Gipfel" und mehr Kooperation
Chef des Bankenverbands fordert "Enkeltrick-Gipfel" und mehr Kooperation / Foto: © AFP/Archiv

Der deutsche Bankenverband hat eine engere Zusammenarbeit mit der Politik und Sicherheitsexperten im Kampf gegen Betrugsmaschen wie den sogenannten Enkeltrick gefordert. "Wir können mehr tun, um die Menschen vor Betrügereien zu schützen", sagte Hauptgeschäftsführer Heiner Herkenhoff dem Portal t-online laut Meldung vom Sonntag. "Ein verstärkter Austausch zwischen Banken, IT-Sicherheitsexperten und der Politik ist unerlässlich."

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"Die Politik könnte alle Beteiligten an einen Tisch rufen", schlug er vor. Neben Banken und Behörden sollten auch IT- und Medienunternehmen, Social-Media-Plattformen sowie Telekommunikationsanbieter einbezogen werden. "Überspitzt gesagt: Es braucht einen 'Enkeltrick-Gipfel'", sagte Herkenhoff." Die Menschen müssten besser vor den Betrugsmaschen geschützt und darüber aufgeklärt werden, es sei keine Lösung, die Verantwortung den Banken zu überlassen.

Bei den auch als Schockanrufen bekannten Betrugsmaschen werden meist ältere Menschen gezielt angerufen. Die Betrüger geben sich als Familienmitglieder oder Polizisten aus und behaupten, Angehörige hätten einen Unfall verursacht oder eine Straftat begangen und es sei die Zahlung einer hohen Kaution nötig, um nicht inhaftiert zu werden.

Herkenhoff machte deutlich, dass Betrüger nicht die IT-Systeme der Banken angreifen, sondern gezielt Menschen manipulieren. "Eine Bank kann eine einbruchssichere Infrastruktur bauen. Wenn aber jemand vor dem Computer sitzt und seine Zugangsdaten weitergibt, lässt sich das nicht verhindern", sagte er dem Portal. Er verwies darauf, dass Bankberater "niemals anrufen und nach einer PIN-Nummer fragen" oder eine sofortige Überweisung verlangen würden.

A.Wood--TNT

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