The National Times - KKH-Daten: Mehr Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen

KKH-Daten: Mehr Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen


KKH-Daten: Mehr Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen
KKH-Daten: Mehr Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen / Foto: © AFP/Archiv

Bei Kindern und Jugendlichen wurden in den vergangenen Jahren häufiger motorische Entwicklungsstörungen diagnostiziert. Nach Daten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), die am Donnerstag in Hannover veröffentlicht wurden, stieg der Anteil der betroffenen Sechs- bis 18-Jährigen zwischen 2008 und 2023 um rund 64 Prozent.

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Bei den Mädchen erhöhte sich der Anteil in diesem Zeitraum um rund 70 Prozent, bei den Jungen um knapp 61 Prozent. Hochgerechnet litten der KKH zufolge somit bundesweit insgesamt mehr als 311.000 schulpflichtige Mädchen und Jungen unter einer Beeinträchtigung der Motorik. Ursache ist demnach meist zu wenig Bewegung.

Kinder mit einer Entwicklungsstörung der Motorik haben der KKH zufolge Schwierigkeiten in der Feinmotorik, beispielsweise beim Schreiben, Basteln und Benutzen von Besteck, oder in der Grobmotorik, also beim Laufen, Hüpfen oder Werfen.

Die Krankenkasse wertete Daten ihrer Versicherten zwischen sechs und 18 Jahren mit der Diagnose Motorische Entwicklungsstörung für die Jahre 2008 und 2023 aus. Gut 5600 bei der Kasse mitversicherte Kinder und Jugendliche waren 2023 davon betroffen, darunter rund 4000 Jungen und rund 1600 Mädchen. Das entspricht einem Anteil von drei Prozent der schulpflichtigen Heranwachsender. 2008 lag der Anteil noch bei 1,8 Prozent.

J.Sharp--TNT

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