The National Times - US-Zentralbank sorgt sich wegen Zollpolitik - Goldpreis steigt auf Rekordhoch

US-Zentralbank sorgt sich wegen Zollpolitik - Goldpreis steigt auf Rekordhoch


US-Zentralbank sorgt sich wegen Zollpolitik - Goldpreis steigt auf Rekordhoch
US-Zentralbank sorgt sich wegen Zollpolitik - Goldpreis steigt auf Rekordhoch / Foto: © AFP/Archiv

Der Goldpreis hat am Donnerstag ein neues Rekordhoch erreicht, nachdem die US-Notenbank Fed Sorgen wegen der Zoll- und Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump öffentlich gemacht hatte. Wie aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Sitzungsprotokoll des geldpolitischen Ausschusses hervorgeht, könnten Trumps Zölle die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher treiben und die Inflation neu anheizen. Der Preis für Gold stieg in der Folge auf 2954 Dollar pro Feinunze.

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Gold gilt als sichere Wertanlage, was den Preis des Edelmetalls in Krisensituationen nach oben treibt. Im vergangenen Jahr war die Nachfrage so stark gestiegen wie nie zuvor, obwohl der Preis zuletzt stetig angestiegen war. Einfluss darauf haben die schwache Weltwirtschaft, aber auch geopolitische Konflikte wie in der Ukraine.

Grundsätzlich gehen die Währungshüter der US-Zentralbank weiterhin von einem nachlassenden Preisdruck und einer abnehmenden Inflation in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels der Fed aus. Auswirkungen möglicher Änderungen in der Handels- und Einwanderungspolitik könnten diesen Prozess jedoch erschweren, wie aus den Protokollen hervorgeht.

Die Fed ließ die Leitzinsen im Januar unverändert, nachdem es zuvor drei Senkungen in Folge gegeben hatte. Donald Trump hatte sich vorab wiederholt für eine erneute Absenkung ausgesprochen.

Auch für die kommende Sitzung im März gehen Expertinnen und Experten ebenfalls von einer Zinspause aus, auch weil die Inflation im Februar überraschend angezogen hatte. Der Chef der Zentralbank, Jerome Powell, hatte betont, es mit Senkungen "nicht eilig" zu haben.

Trump hatte Anfang Februar Zölle in Höhe von bis zu 25 Prozent auf Importe aus Mexiko und Kanada angeordnet, diese aber kurz danach für 30 Tage ausgesetzt. Hingegen trat eine Erhöhung der US-Zölle auf chinesische Produkte um zehn Prozentpunkte in Kraft. China reagiert mit Gegenzöllen und kündigte an, bei der WTO eine Beschwerde einzureichen.

Vergangene Woche unterzeichnete Trump dann überdies eine Verordnung zur Einführung neuer Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und Aluminium, die am 12. März in Kraft treten sollen. Am Dienstag kündigte er dann einen Zollsatz von rund 25 Prozent auf Auto-Importe und weitere Aufschläge an.

D.S.Robertson--TNT

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