The National Times - Volocopter vereinbart Zusammenarbeit mit Hubschrauberflug-Anbieter in Frankreich

Volocopter vereinbart Zusammenarbeit mit Hubschrauberflug-Anbieter in Frankreich


Volocopter vereinbart Zusammenarbeit mit Hubschrauberflug-Anbieter in Frankreich
Volocopter vereinbart Zusammenarbeit mit Hubschrauberflug-Anbieter in Frankreich / Foto: © AFP/Archiv

Der deutsche Hersteller Volocopter und ein französisches Hubschrauberunternehmen wollen gemeinsam den Betrieb von Flugtaxis in Frankreich vorantreiben. Eine entsprechende Vereinbarung sieht zunächst die Lieferung zweier Flugtaxis nach Paris vor, wie Volocopter in Bruchsal mitteilte. Diese werde jedoch erst erfolgen, nachdem die Fluggeräte "von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zertifiziert wurden".

Textgröße ändern:

Später soll das Flugtaxi-Netz laut Vereinbarung dann auf die südwestlichen und südöstlichen Regionen Frankreichs ausgeweitet werden. Das französische Unternehmen Jet Systems Hélicoptères Services bietet seinen jährlich bis zu 15.000 Fluggästen private Flüge an, insbesondere in exklusive Alpenorte. Auf diese "bewährten" Routen soll auch das Flugtaxi-Angebot aufbauen.

Ziel sei es, die Flugtaxis "kommerziell zu betreiben und damit Passagieren und überfüllten Städte eine nachhaltige, alternative Mobilitätslösungen anzubieten", erklärte Volocopter-Geschäftsführer Andreas Fehring.

Die Überprüfung der EASA ist laut Volocopter zu 75 Prozent abgeschlossen. Das Unternehmen stehe "kurz vor der Musterzulassung". Schon vergangenen Sommer wollte Volocopter die Olympischen Spiele in Paris nutzen, um die innovative Art der Fortbewegung vorzustellen. Das Unternehmen erhielt letztlich aber keine Genehmigung.

Volocopter steckt schon seit länger in finanziellen Schwierigkeiten und hatte im Dezember Insolvenz angemeldet und sich auf die Suche nach Investoren gemacht. Der Geschäftsbetrieb läuft den Angaben nach aber weiter. Bis Ende dieses Monats will Volocopter ein Sanierungskonzept vorlegen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine

Die USA gewähren der Ukraine nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen in der Ukraine. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber betont, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat. Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohngebäude in Kiew wurde derweil ein 14-Jähriger getötet.

Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten

Volkswagen und seine Sportwagentochter Audi müssen fast eine Million Pkw in Deutschland in die Werkstätten rufen: Ein Schraubenabriss könnte bei diesen Autos zu einem Lenkungsausfall führen, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag mit. Die Lenkungsverschraubung muss daher durch eine "korrosionsresistentere Schraube" ersetzt werden. Ein VW-Sprecher sagte, bis zum Werkstatttermin "kann man weiterfahren" - es bestehe keine "heiße Gefahr".

Studie: Deutsche Konzerne im europäischen Vergleich führend - beim Stellenabbau

Deutsche Konzerne haben einer Studie zufolge im vergangenen Jahr mehr Stellen abgebaut als Unternehmen in Frankreich, Spanien und Italien. Die 40 im Aktienindex Dax gelisteten Konzerne bauten 2025 weltweit mehr als 46.000 Stellen ab - von 3,86 Millionen auf 3,81 Millionen, wie aus der von der Beratungsgesellschaft EY-Parthenon am Freitag veröffentlichten Analyse hervorgeht. Im Vorjahresvergleich ist das ein Rückgang um 1,2 Prozent.

Antragsloses Kindergeld kommt: Bundesrat gibt grünes Licht

Das antragslose Kindergeld kann starten: Der Bundesrat hat am Freitag grünes Licht für den Gesetzentwurf der Bundesregierung gegeben - der Bundestag hatte bereits vor der Sommerpause zugestimmt. Im Regelfall soll das Kindergeld künftig automatisch nach der Geburt eines Kindes an die Eltern ausbezahlt werden. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) rechnet damit, dass durch die Reform rund 300.000 Anträge auf Kindergeld im Jahr entfallen.

Textgröße ändern: