The National Times - Studie: Ausbau von Kohlekraftwerken gefährdet Chinas Klimaziele

Studie: Ausbau von Kohlekraftwerken gefährdet Chinas Klimaziele


Studie: Ausbau von Kohlekraftwerken gefährdet Chinas Klimaziele
Studie: Ausbau von Kohlekraftwerken gefährdet Chinas Klimaziele / Foto: © AFP/Archiv

Neue Kohleprojekte gefährden einer Untersuchung zufolge Chinas Klimaziele. Die Volksrepublik habe 2024 mit dem Bau von Kohlekraftwerken mit einer Leistung von rund 94,5 Gigawatt begonnen - ein neuer Höchstwert seit 2015, erklärten das Zentrum für Forschung zu Energie und sauberer Luft (Crea) in Finnland und der Global Energy Monitor (GEM) in den USA am Donnerstag.

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Der starke Ausbau der erneuerbaren Energien in China habe zwar Potenzial "das Energiesystem neu zu gestalten", werde aber durch den "gleichzeitigen massiven Ausbau der Kohlekraft untergraben", erklärte die Hauptautorin der Studie, Qi Qin. China ist der größte Treibhausgas-Emittent der Welt und hatte jahrzehntelang auf Kohlenkraft als zentrale Energiequelle gesetzt.

Präsident Xi Jinping hatte 2021 angekündigt den weiteren Ausbau von Kohlekraft "streng zu kontrollieren". Zwischen 2020 und 2024 stieg die Kohleproduktion jedoch nochmal deutlich von 3,9 auf 4,8 Milliarden Tonnen an.

Gleichzeitig treibt das Land den Ausbau von Wind- uns Solarkraft in den vergangenen Jahren massiv voran. Allein im vergangenen Jahr kamen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 356 Gigawatt hinzu, 4,5 Mal so viel wie in der gesamten Europäischen Union.

Ohne "dringende politische Veränderungen" laufe China Gefahr, in das Muster zu verfallen, immer mehr Energie zu produzieren, anstatt tatsächliche eine Energiewende zu vollziehen, heißt es in dem Bericht. Das "Streben nach Kohle" verdränge die Nutzung günstiger und sauberer Energien.

Lewis--TNT

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