The National Times - Heineken verkauft mehr Bier - Umsatz wegen Währungseffekten leicht rückläufig

Heineken verkauft mehr Bier - Umsatz wegen Währungseffekten leicht rückläufig


Heineken verkauft mehr Bier - Umsatz wegen Währungseffekten leicht rückläufig
Heineken verkauft mehr Bier - Umsatz wegen Währungseffekten leicht rückläufig / Foto: © ANP/AFP

Der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt, Heineken aus den Niederlanden, hat im vergangenen Jahr wieder mehr Bier verkauft. Der weltweite Absatz stieg um 1,6 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz ging vor allem wegen Währungseffekten jedoch leicht zurück, von 36,4 auf 36,0 Milliarden Euro.

Textgröße ändern:

"Unser Biervolumen ist in allen vier Regionen gewachsen, sowohl in den entwickelten als auch in den aufstrebenden Märkten", erklärte Heineken-Chef Dolf van den Brink. Im Jahr 2023 war der Absatz im Vergleich zu 2022 allerdings um 4,7 Prozent zurückgegangen. Mit Blick auf die Zukunft erklärte das Unternehmen, es erwarte trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen ein "anhaltendes Volumen- und Umsatzwachstum".

Der Jahresgewinn ging 2024 stark zurück, von 2,3 Milliarden auf 978 Millionen Euro. Heineken erklärte dies mit einem Einmaleffekt wegen einer Abschreibung in China. Diese habe bereits das Halbjahresergebnis belastet - "das ist eine alte Nachricht", erklärte van den Brink. "Alles in allem sehen wir eine gute Dynamik."

C.Blake--TNT

Empfohlen

Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge

Infolge von US-Sanktionen hat der Flughafen der irakischen Pilgerstadt Nadschaf in der Nacht zu Freitag alle Flüge vom und in den Iran eingestellt. "Alle Flüge zwischen dem Iran und dem Flughafen in Nadschaf wurden gestoppt", sagte Flughafendirektor Hussein Muhanna der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Er verwies auf eine entsprechende Anweisung der irakischen Regierung an den Gouverneur von Nadschaf, die auf US-Betreiben hin erfolgte.

Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei

Der Bundestag hat den Weg für den erneuten Tankrabatt freigemacht, der ab 1. Oktober die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter senken soll. Für die Maßnahme votierte am Freitag in namentlicher Abstimmung die Mehrheit der Abgeordneten. In der Debatte im Parlament hatten die Koalitionsfraktionen von Union und SPD hervorgehoben, dass der Tankrabatt kurzfristig Entlastung an den Zapfsäulen bringe. Auch die AfD-Fraktion unterstützte die Maßnahme; die Grünen und die Linksfraktion wandten sich dagegen.

Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine

Die USA gewähren der Ukraine nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen in der Ukraine. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber betont, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat. Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohngebäude in Kiew wurde derweil ein 14-Jähriger getötet.

Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten

Volkswagen und seine Sportwagentochter Audi müssen fast eine Million Pkw in Deutschland in die Werkstätten rufen: Ein Schraubenabriss könnte bei diesen Autos zu einem Lenkungsausfall führen, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag mit. Die Lenkungsverschraubung muss daher durch eine "korrosionsresistentere Schraube" ersetzt werden. Ein VW-Sprecher sagte, bis zum Werkstatttermin "kann man weiterfahren" - es bestehe keine "heiße Gefahr".

Textgröße ändern: