The National Times - So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche in Deutschland mit neuem Rekord

So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche in Deutschland mit neuem Rekord


So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche in Deutschland mit neuem Rekord
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche in Deutschland mit neuem Rekord / Foto: © AFP/Archiv

Die Tourismusbranche in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei den Gästeübernachtungen aufgestellt. Mit 496,1 Millionen Übernachtungen verzeichneten die Beherbergungsbetriebe ein Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Mehr Buchungen als 2019 gab es vor allem von inländischen Gästen.

Textgröße ändern:

Die Zahl dieser Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent auf 410,8 Millionen. Im Vergleich zu 2019 war dies ein Anstieg um 1,3 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland gab es im Vergleich zu 2023 zwar ein kräftiges Plus von 5,4 Prozent auf 85,3 Millionen Übernachtungen - das Niveau von vor der Corona-Pandemie wurde jedoch weiterhin nicht erreicht und lag 5,1 Prozent darunter.

Der Anteil ausländischer Gäste lag den Statistikern zufolge bei 17,2 Prozent. 2019 hatte er bei 18,1 Prozent gelegen.

Mit Blick auf die Betriebsarten zeigten sich ebenfalls Verschiebungen. Hotelleriebetriebe wie Hotels, Gasthöfe und Pensionen verzeichneten 2,0 Prozent mehr Übernachtungen als 2023, jedoch 2,2 Prozent weniger als 2019. Bei Ferienunterkünften wie Wohnungen gab es ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2019. Stark stiegen die Übernachtungen auf Campingplätzen - es waren 19,9 Prozent mehr als 2019.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament

Der Tankrabatt zur Abfederung der hohen Spritpreise kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Oktober kommen. Nach dem Bundestag passierte das Gesetz am Freitag auch den Bundesrat - die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Zum 1. Oktober sollen damit die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter sinken.

CDU-Politiker Reddig warnt vor verwässerter Rentenreform - und droht mit Nein

Im koalitionsinternen Ringen um die geplante Rentenreform hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig mit einer Ablehnung des Gesetzentwurfs gedroht, sollte dieser zu stark vom vereinbarten Kompromiss abweichen. Der CDU-Politiker warnte die Koalition am Freitag gegenüber der "Welt", aus Sorge vor unpopulären Entscheidungen von der Reform abzurücken: "Dass manche jetzt in eine Art kurzsichtigen Sozialpopulismus verfallen und aus Angst wieder keine Reform machen wollen, werden uns die Wähler nicht honorieren."

Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge

Infolge von US-Sanktionen hat der Flughafen der irakischen Pilgerstadt Nadschaf in der Nacht zu Freitag alle Flüge vom und in den Iran eingestellt. "Alle Flüge zwischen dem Iran und dem Flughafen in Nadschaf wurden gestoppt", sagte Flughafendirektor Hussein Muhanna der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Er verwies auf eine entsprechende Anweisung der irakischen Regierung an den Gouverneur von Nadschaf, die auf US-Betreiben hin erfolgte.

Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei

Der Bundestag hat den Weg für den erneuten Tankrabatt freigemacht, der ab 1. Oktober die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter senken soll. Für die Maßnahme votierte am Freitag in namentlicher Abstimmung die Mehrheit der Abgeordneten. In der Debatte im Parlament hatten die Koalitionsfraktionen von Union und SPD hervorgehoben, dass der Tankrabatt kurzfristig Entlastung an den Zapfsäulen bringe. Auch die AfD-Fraktion unterstützte die Maßnahme; die Grünen und die Linksfraktion wandten sich dagegen.

Textgröße ändern: