The National Times - Nachfrage nach Gold so hoch wie nie - trotz starker Preissteigerung

Nachfrage nach Gold so hoch wie nie - trotz starker Preissteigerung


Nachfrage nach Gold so hoch wie nie - trotz starker Preissteigerung
Nachfrage nach Gold so hoch wie nie - trotz starker Preissteigerung / Foto: © AFP/Archiv

Ungeachtet der ständig gestiegenen Preise hat die Nachfrage nach Gold im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht. Der Weltgoldrat, eine Vereinigung von Goldproduzenten, teilte am Mittwoch mit, 2024 sei die Nachfrage nach dem Edelmetall auf 4553,7 Tonnen gestiegen. Das sei ein Prozent mehr als im Vorjahr. Allein die Zentralbanken weltweit hätten das dritte Jahr in Folge jeweils mehr als 1000 Tonnen Gold gekauft.

Textgröße ändern:

Louise Street vom Weltgoldrat erklärte, die Zentralbanken hätten sich seit 2022, seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine, dem Kauf von Gold als "sicherem Hafen" zugewandt. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres habe zudem das Interesse an ETF, die den Kurs des Metalls abbilden, wieder zugenommen. Außerdem habe sich die Unsicherheit im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl bemerkbar gemacht.

Der Goldpreis stieg laut Weltgoldrat während des gesamten vergangenen Jahres. Im Jahresdurchschnitt lag er bei 2386 Dollar pro Unze - das war ein Anstieg im Vorjahresvergleich um 23 Prozent. Erst in der vergangenen Woche hatte der Goldpreis einen neuen Höchstwert von 2798 Dollar erreicht.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober

Tanken wird für spritpreisgebeutelte Autofahrer schon ab kommendem Donnerstag günstiger: Am Freitag gaben Bundestag und Bundesrat grünes Licht für den neuen Tankrabatt, der die Steuern auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober um rund 17 Cent je Liter senkt. Die Regierungskoalition aus Union und SPD will Bürgerinnen und Bürgern so kurzfristig Entlastung verschaffen - doch an der Maßnahme gibt es auch viel Kritik.

Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament

Der Tankrabatt zur Abfederung der hohen Spritpreise kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Oktober kommen. Nach dem Bundestag passierte das Gesetz am Freitag auch den Bundesrat - die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Zum 1. Oktober sollen damit die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter sinken.

CDU-Politiker Reddig warnt vor verwässerter Rentenreform - und droht mit Nein

Im koalitionsinternen Ringen um die geplante Rentenreform hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig mit einer Ablehnung des Gesetzentwurfs gedroht, sollte dieser zu stark vom vereinbarten Kompromiss abweichen. Der CDU-Politiker warnte die Koalition am Freitag gegenüber der "Welt", aus Sorge vor unpopulären Entscheidungen von der Reform abzurücken: "Dass manche jetzt in eine Art kurzsichtigen Sozialpopulismus verfallen und aus Angst wieder keine Reform machen wollen, werden uns die Wähler nicht honorieren."

Textgröße ändern: