The National Times - Kampf gegen Airbnb: Paris verbietet Schlüsselboxen im öffentlichen Raum

Kampf gegen Airbnb: Paris verbietet Schlüsselboxen im öffentlichen Raum


Kampf gegen Airbnb: Paris verbietet Schlüsselboxen im öffentlichen Raum
Kampf gegen Airbnb: Paris verbietet Schlüsselboxen im öffentlichen Raum / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Im Kampf gegen Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb geht Paris nun gegen Schlüsselboxen im öffentlichen Raum vor. Derzeit kleben Mitarbeiter der Stadt Warnhinweise auf die kleinen Metallkisten, die Wohnungsbesitzern die Schlüsselübergabe erleichtern. "Die Eigentümer haben zwei Wochen Zeit, um die Box zu entfernen", erklärte der beigeordnete Bürgermeister Jacques Baudrier zum Auftakt der Aktion am Mittwoch. Nach diesem Termin würden sie von der Stadt abmontiert.

Textgröße ändern:

Ziel sei es, die illegale Vermietung von 25.000 Ferienwohnungen zu verhindern. Er gehe davon aus, dass in Paris mehrere Hundert dieser Schlüsselboxen im öffentlichen Raum angebracht sind. Wer eine solche entdeckt, kann sie über eine App der Stadt melden. Das Anbringen von Schlüsselboxen ist in Paris seit vergangener Woche verboten. In Marseille ist eine solche Regel bereits seit längerem in Kraft.

Seit dem 1. Januar dürfen zudem Privatwohnungen in Paris nur noch 90 Tage im Jahr vermietet werden. Zuvor waren es 120 Tage gewesen. Airbnb informierte Vermieter in Paris darüber und teilte mit, dass die Plattform längere Vermietungen automatisch storniere. In Paris und anderen Großstädten besteht zudem eine Anmeldepflicht.

Die Zahl der kurzzeitig vermieteten Wohnräume ist nach offiziellen Angaben in Frankreich innerhalb von acht Jahren von 300.000 auf 1,2 Millionen gestiegen. Pariser beschweren sich seit Jahren darüber, dass es in manchen Vierteln immer weniger Einwohner gebe, weil das Vermieten an Touristen einträglicher ist als an Langzeitmieter.

T.Allen--TNT

Empfohlen

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober

Tanken wird für spritpreisgebeutelte Autofahrer schon ab kommendem Donnerstag günstiger: Am Freitag gaben Bundestag und Bundesrat grünes Licht für den neuen Tankrabatt, der die Steuern auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober um rund 17 Cent je Liter senkt. Die Regierungskoalition aus Union und SPD will Bürgerinnen und Bürgern so kurzfristig Entlastung verschaffen - doch an der Maßnahme gibt es auch viel Kritik.

Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament

Der Tankrabatt zur Abfederung der hohen Spritpreise kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Oktober kommen. Nach dem Bundestag passierte das Gesetz am Freitag auch den Bundesrat - die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Zum 1. Oktober sollen damit die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter sinken.

Textgröße ändern: