The National Times - Noch keine Einigung in VW-Tarifrunde - Gespräche gehen weiter

Noch keine Einigung in VW-Tarifrunde - Gespräche gehen weiter


Noch keine Einigung in VW-Tarifrunde - Gespräche gehen weiter
Noch keine Einigung in VW-Tarifrunde - Gespräche gehen weiter / Foto: © AFP/Archiv

Die schwierigen Gespräche um einen neuen Haustarifvertrag beim Autobauer VW werden am Dienstag fortgesetzt. In der am Montag gestarteten fünften Tarifrunde zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern hatte es auch nach 13 Stunden Verhandlungen bis in die Nacht kein Ergebnis gegeben, wie die Gewerkschaft IG Metall am Dienstag mitteilte. Der Ausgang der Gespräche scheint derzeit noch offen.

Textgröße ändern:

Die Verhandlungen sollten am Dienstagvormittag wieder aufgenommen werden. Am Vortag hatten VW, die IG Metall und der Betriebsrat seit 11.30 Uhr "nahezu ohne Pause" beraten, erklärte die Gewerkschaft. Mal hätten Gespräche in kleinerer, mal in größerer Runde und teilweise auch intern stattgefunden.

Ein Ergebnis gab es nach Montag aber noch nicht. Ob es eine Annäherung gibt oder die Gespräche ins Stocken geraten, ließ die IG Metall am Dienstag offen. Das Unternehmen äußerte sich zunächst nicht. Auch wie lange die Gespräche am Dienstag gehen, konnte die Gewerkschaft nicht prognostizieren. Das wäre "Rätselraten", erklärte die IG Metall. Die Teilnehmenden seien aber "auf eine lange Nacht vorbereitet".

Vor Beginn der Gespräche am Montag hatten beide Seiten mitgeteilt, mit ihren Positionen noch sehr weit voneinander entfernt zu liegen. Der Autobauer fordert einen harten Sparkurs und will Standortschließungen und Stellenstreichungen nicht ausschließen, die Arbeitnehmervertreter fordern aber genau das und machen es zur Bedingung für einen Abschluss des Haustarifvertrags. Gewerkschaft und Gesamtbetriebsrat hoffen dennoch auf eine Lösung vor Weihnachten.

Sollte das nicht gelingen, könnte es im neuen Jahr zu weiteren Streiks kommen. Der "Eskalationsplan" der IG Metall stehe, hatte IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger am Montagmorgen gesagt. Die Beschäftigten seien bereit, deutlich zu machen, dass sie "für ihre Zukunft" kämpfen. Die fünfte Verhandlungsrunde wird nicht von Warnstreiks flankiert, nachdem zur dritten und vierten Runde laut Gewerkschaftsangaben jeweils 100.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt hatten.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

Textgröße ändern: