The National Times - US-Regierung könnte nationale Diesel-Reserven anzapfen

US-Regierung könnte nationale Diesel-Reserven anzapfen


US-Regierung könnte nationale Diesel-Reserven anzapfen
US-Regierung könnte nationale Diesel-Reserven anzapfen / Foto: © AFP/Archiv

Die US-Regierung erwägt angesichts steigender Diesel-Preise ein Anzapfen der nationalen Reserven dieses Treibstoffs. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte am Montag, die Regierung beobachte sehr genau die "Herausforderungen für das Diesel-Angebot und die Preise" in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Für Präsident Joe Biden sei eine Notfall-Erklärung vorbereitet worden, um "wenn nötig" eine Freigabe der Diesel-Reserven zu erlauben. "Das würde kurzzeitige Angebotsknappheiten überbrücken", erklärte die Sprecherin.

Textgröße ändern:

In den USA sind in Folge des Ukraine-Kriegs nicht nur die Benzinpreise, sondern auch die Preise für Diesel stark angestiegen. Zuletzt erhöhten sich die Dieselpreise innerhalb eines Monats um mehr als neun Prozent, über ein Jahr gesehen betrug der Zuwachs sogar 75 Prozent.

Zwar fahren in den USA nur wenige Autos mit Diesel; für Lastwagen und landwirtschaftliche Maschinen ist dieser Treibstoff aber sehr wichtig. Die hohen Dieselpreise tragen damit zu den Problemen beim Transport von Gütern in den USA bei.

Hohe Treibstoffpreise und die damit einhergehende hohe Inflation sind ein großes Problem für die Biden-Regierung ein halbes Jahr vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen. Zuletzt wurden die USA außerdem durch einen Mangel an Babymilch getroffen.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed

Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.

Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern

Eine KI "im Dienste des Menschen": Inmitten der Debatte über Gefahren durch Künstliche Intelligenz haben Deutschland und Kanada angekündigt, einen laut Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "neuartigen" und "von Grund auf sicheren" Ansatz mit einer millionenschweren Förderung vorantreiben zu wollen. Der Schritt erfolge in einem "entscheidenden Moment", sagte der kanadische KI-Minister Evan Solomon am Mittwoch in Montréal. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte derweil an, mit KI-Firmen über eine langsamere Entwicklung beraten zu wollen.

US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

Textgröße ändern: