The National Times - Grüne drängen Merz zu Verlängerung von Mietpreisbremse

Grüne drängen Merz zu Verlängerung von Mietpreisbremse


Grüne drängen Merz zu Verlängerung von Mietpreisbremse
Grüne drängen Merz zu Verlängerung von Mietpreisbremse / Foto: © AFP/Archiv

Die Grünen haben CDU-Chef Friedrich Merz aufgefordert, sich einer Verlängerung der geltenden Mietpreisbremse nicht in den Weg zu stellen. "Wir hoffen, dass wir da noch mit der Union zu einer Einigung kommen", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge am Dienstag in Berlin. Sie warnte davor, dass ansonsten die Regelungen nicht nur im Bund, sondern auch in den Ländern Ende kommenden Jahres auslaufen würden.

Textgröße ändern:

"Viele Menschen sind davon abhängig, dass es bezahlbaren Wohnraum gibt, den sie sich leisten können", mahnte Dröge zu einer Anschlussregelung. Die Grünen richteten daher "die Einladung und die Aufforderung an Friedrich Merz, sich diesem wichtigen Gesetz nicht länger in den Weg zu stellen". Sollte Merz hier weiterhin auf der Bremse stehen, "dann tragen die höheren Mieten künftig einen Namen, den von Friedrich Merz", warnte Dröge.

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hatte am Wochenende angekündigt, das Kabinett werde demnächst den Gesetzentwurf zur Verlängerung der Mietpreisbremse beschließen. Diese könne dann vom Bundestag beschlossen werden. Geywitz äußerte sich dazu optimistisch. Sie wies darauf hin, dass die derzeitige Mietpreisbremse noch in der großen Koalition von SPD und Union gemeinsam beschlossen worden sei.

Die Mietpreisbremse schreibt vor, dass in Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt bei Neuvergaben von Wohnungen der Preis nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen darf. Sie war 2015 eingeführt worden. Ein noch von dem früheren Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) nach längerem Zögern vorgelegter Referentenentwurf sah vor, die Mietpreisbremse bis Ende 2028 zu verlängern. Ein Kabinettsbeschluss kam wegen des Bruchs der Ampel-Koalition bislang aber nicht zustande.

P.Barry--TNT

Empfohlen

OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten

KI-Agenten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI haben nach Angaben des Unternehmens 53 Bilder aus Nutzerkonten irrtümlich ins Netz gestellt. Die Bilder seien ohne Wissen des Unternehmens auf externen Internetseiten veröffentlicht worden, teilte OpenAI am Freitag mit. Die Links seien nicht öffentlich aufgelistet gewesen.

Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent

Die Renten in Deutschland könnten einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr um deutlich mehr als vier Prozent steigen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet mit einem Plus von 4,7 Prozent zum 1. Juli 2027, wie die "Bild"-Zeitung am Samstag berichtete.

Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink

Alex Bodi setzt beim Aufbau von ALPHA WHEY und BODI Energydrink auf wissenschaftliche Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften. Eine zentrale Rolle übernimmt nach Angaben der Projektverantwortlichen ein deutscher, international agierender Mischkonzern: Die Unternehmensgruppe beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben und blickt auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurück.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Textgröße ändern: