The National Times - Studie: Bis 2034 könnten 178.000 Arbeitskräfte im Maschinenbau fehlen

Studie: Bis 2034 könnten 178.000 Arbeitskräfte im Maschinenbau fehlen


Studie: Bis 2034 könnten 178.000 Arbeitskräfte im Maschinenbau fehlen
Studie: Bis 2034 könnten 178.000 Arbeitskräfte im Maschinenbau fehlen / Foto: © AFP/Archiv

Im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren bis zu 178.000 Arbeitskräfte fehlen. Wie das als arbeitgebernah geltende Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag mitteilten, gehen 296.000 Menschen in dem genannten Zeitraum in Rente, 118.000 neue Fachkräfte kommen nach. Die Studienautoren empfehlen, die Regelaltersgrenze weiter anzuheben.

Textgröße ändern:

"Jeder vierte Beschäftigte im Maschinen- und Anlagenbau ist mindestens 55 Jahre alt und damit nicht weit vom Renteneintritt entfernt", erklärte VDMA-Präsident Bertram Kawlath. Das sei für die Fachkräftesicherung bereits heute ein Problem, das sich in den kommenden Jahren "massiv verschärfen" werde.

Teil einer Lösung könnte laut IW und VDMA sein, mehr Mitarbeitende über die Rente hinaus in Unternehmen zu beschäftigen. Dazu sollten "jegliche Anreize für Frühverrentung abgebaut und der Verbleib älterer Beschäftigter gezielt gefördert werden", erklärte das IW. Arbeiten bis zum gesetzlichen Rentenalter und darüber hinaus sollte "nicht länger als Zumutung gelten, sondern als Chance", so die Forschenden.

Wer vorzeitig in Rente geht, müsse zwar schon heute Abschläge in Kauf nehmen, diese seien mit 0,3 Prozent pro Monat allerdings zu niedrig und sollten erhöht werden, um Anreize zum früheren Renteneintritt abzubauen. "Es muss unattraktiver werden, früher in Rente zu gehen", forderte Kawlath.

Die Forschenden des IW empfehlen zudem, die Regelaltersgrenze weiter anzuheben. Bis 2031 erhöht sich das gesetzliche Rentenalter schrittweise auf 67 Jahre. Mit Blick auf die steigende Lebenserwartung müsse über eine weitere Anhebung nachgedacht werden.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag angesetzten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar (umgerechnet 88 Millionen Euro) zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten

KI-Agenten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI haben nach Angaben des Unternehmens 53 Bilder aus Nutzerkonten irrtümlich ins Netz gestellt. Die Bilder seien ohne Wissen des Unternehmens auf externen Internetseiten veröffentlicht worden, teilte OpenAI am Freitag mit. Die Links seien nicht öffentlich aufgelistet gewesen.

Textgröße ändern: