The National Times - Geldtransport-Branche für Montag zu eintägigem Streik aufgerufen

Geldtransport-Branche für Montag zu eintägigem Streik aufgerufen


Geldtransport-Branche für Montag zu eintägigem Streik aufgerufen
Geldtransport-Branche für Montag zu eintägigem Streik aufgerufen / Foto: © AFP/Archiv

In der Geldtransport-Branche wird am Montag erneut gestreikt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief die rund 10.000 Beschäftigten am Sonntag zu einem ganztägigen bundesweiten Streik am folgenden Tag auf. Zuvor hatte es demnach in der vierten Verhandlungsrunde zwischen Verdi und der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) keinen Durchbruch gegeben.

Textgröße ändern:

Verdi erklärte, bei den Tarifgesprächen vorigen Mittwoch und Donnerstag habe es zwar "in einigen Punkten Bewegung gegeben", zugleich seien "jedoch auch die deutlich unterschiedlichen Vorstellungen zu zahlreichen Themen deutlich geworden".

In der Verhandlungsrunde war es demnach vor allem darum gegangen, wann ein bundeseinheitliches Niveau der von Verdi geforderten Manteltarifthemen wie Urlaub, Überstundenzuschlagsregelung und die Einmalzahlung erreicht werde. Bei der Lohnforderung hatten die Arbeitgeber der Gewerkschaft zufolge kein neues Angebot vorgelegt, kündigten jedoch eines für den nächsten Verhandlungstermin am kommenden Donnerstag an.

"Es bedarf noch großer Schritte", mahnte Verdi-Verhandlungsführerin Sonja Austermühle. "Um zu zeigen, wie wichtig es ihnen ist, dass diese großen Schritte gemacht werden, haben wir die Beschäftigten erneut zu Warnstreiks aufgerufen." Zur Durchsetzung ihrer Forderungen hatte Verdi bereits Ende September, Anfang Oktober zu mehrtägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag angesetzten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar (umgerechnet 88 Millionen Euro) zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten

KI-Agenten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI haben nach Angaben des Unternehmens 53 Bilder aus Nutzerkonten irrtümlich ins Netz gestellt. Die Bilder seien ohne Wissen des Unternehmens auf externen Internetseiten veröffentlicht worden, teilte OpenAI am Freitag mit. Die Links seien nicht öffentlich aufgelistet gewesen.

Textgröße ändern: