The National Times - Kurs des Bitcoin am Dienstag nahe dem Rekordhoch

Kurs des Bitcoin am Dienstag nahe dem Rekordhoch


Kurs des Bitcoin am Dienstag nahe dem Rekordhoch
Kurs des Bitcoin am Dienstag nahe dem Rekordhoch / Foto: © AFP

Eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl hat sich der Kurs der Kryptowährung Bitcoin am Dienstag in Richtung Rekordhoch bewegt. Im Laufe des Tages erreichte der Bitcoin zwischenzeitlich den Wert von 73.563,63 Dollar (68.010 Euro), was nicht mehr weit von seinem absoluten Rekordhoch im März in Höhe von 73.797,78 Dollar entfernt war. Am Abend sank der Wert der Kryptowährung an den Märkten wieder.

Textgröße ändern:

"Der Markt antizipiert einen Sieg Trumps und die dann eintretende Sorglosigkeit mit Blick auf den Haushalt", sagte Tony Greer von der Firma TG Macro. Nach Berechnungen der regierungsunabhängigen Organisation CFRB (Committee for a Responsible Federal Budget) würden die politischen Vorhaben des republikanischen Kandidaten Donald Trump die US-Staatsverschuldung auf rund 7,5 Billionen Dollar (6,93 Billionen Euro) ansteigen lassen.

Dies könnte als Inflationstreiber wirken. "Gold, Silber oder Bitcoin senden die Botschaft aus, dass sich inflationsfeste Anlagen im Falle einer zweiten Amtszeit von Trump gut entwickeln werden", sagte Geer. Fachleute führen den Kursanstieg bei Bitcoin auch darauf zurück, dass Trump die Weiterentwicklung von Kryptowährungen und weniger Regulierungen befürwortet.

Der Präsidentschaftskandidat hatte angekündigt, er wolle "aus Amerika die Welthauptstadt für Krypto und Bitcoin machen". Auch sagte er, er werde "der Pro-Innovations- und Pro-Bitcoin-Präsident sein, den Amerika braucht".

Trump setzt sich damit von der Regierung von US-Präsident Joe Biden ab, die eine Regulierung der Kryptowährungen befürwortet. Diese ermöglichen digitalen Zahlungsverkehr, ohne dass dieser von Banken kontrolliert wird.

Am 5. November tritt Vizepräsidentin Kamala Harris gegen Trump bei der Präsidentschaftswahl an. Die Umfragen sagen ein extrem knappes Kopf-an-Kopf-Rennen voraus.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: