The National Times - Tesla steigert dank gesenkter Produktionskosten Quartalsgewinn deutlich

Tesla steigert dank gesenkter Produktionskosten Quartalsgewinn deutlich


Tesla steigert dank gesenkter Produktionskosten Quartalsgewinn deutlich
Tesla steigert dank gesenkter Produktionskosten Quartalsgewinn deutlich / Foto: © AFP/Archiv

Tesla hat dank gesenkter Produktionskosten den Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert: Der US-Elektroautobauer erwirtschaftete von Juli bis September ein Plus von 2,18 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro), das waren 17 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie Tesla am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 25,2 Milliarden Dollar.

Textgröße ändern:

In den ersten beiden Quartalen war der Gewinn noch zurückgegangen - Tesla senkte die Preise und strich Stellen. Im dritten Quartal seien außerdem die Material- und Frachtkosten zurückgegangen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

Tesla habe seine Gewinnmarge im zweiten und dritten Quartal "deutlich verbessert", erläuterte Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Im dritten Quartal lag die operative Marge - der Gewinn vor Steuern und Zinsen im Verhältnis zum Umsatz - bei 10,8 Prozent. Experten hatten eine Marge von zehn Prozent erwartet. Dudenhöffer sagte, die 10,8 Prozent seien "eine Überraschung". Bei BMW, Mercedes und Volkswagen habe sich die Gewinnmarge im zweiten Quartal teils "deutlich verschlechtert".

Tesla kündigte am Mittwoch "erschwinglichere Elektroautos für alle" an, um den "beschleunigten Übergang zu erneuerbaren Energien aufrecht zu erhalten". Ende 2025 solle zudem die Produktion des elektrische Lkw Semi beginnen. "Die Nachfrage ist irre", sagte Tesla-Chef Elon Musk in einer Telefonkonferenz.

Im Gesamtjahr 2024 erwartet der Autobauer ein "leichtes Wachstum" beim Absatz. Im kommenden Jahr sollen die Verkäufe laut Musk um 20 bis 30 Prozent steigen. Der Kurs der Tesla-Aktie sprang im nachbörslichen Handel um fast zwölf Prozent nach oben.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: