The National Times - App für Lebensmittelwarnungen 100.000 Mal heruntergeladen

App für Lebensmittelwarnungen 100.000 Mal heruntergeladen


App für Lebensmittelwarnungen 100.000 Mal heruntergeladen
App für Lebensmittelwarnungen 100.000 Mal heruntergeladen / Foto: © AFP/Archiv

Eine im Sommer dieses Jahres an den Start gegangenen App, die einfach und schnell über Lebensmittelrückrufe informieren soll, ist mittlerweile 100.000 Mal heruntergeladen worden. Gemeinsam mit den Bundesländern soll die Anwendung lebensmittelwarnung.de nun noch bekannter gemacht werden und der Nutzerkreis "stetig" erweitert werden, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag in Berlin mitteilte. In der App werden Informationen zu Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Kosmetikprodukten gebündelt.

Textgröße ändern:

Auf der Webseite lebensmittelwarnung.de veröffentlichen die Bundesländer und das BVL schon seit 2011 Produktrückrufe von Unternehmen. Am 18. Juni gab es einen Neustart mit neuen Such- und Filterfunktionen, mit denen sich Meldungen schneller finden und sich nach Meldungsgrund, Bundesland, Zeitraum oder Produkttyp filtern lassen. Seitdem gibt es auch die App für mobile Endgeräte zum kostenlosen Download.

Nutzerinnen und Nutzer können individuell einstellen, zu welchen Produkten und zu welchen Meldungen sie Push-Nachrichten erhalten wollen. Informationen zu Produkten, die möglicherweise gesundheitsgefährdend oder aus anderen Gründen für den Verzehr oder Gebrauch ungeeignet sind oder Verbraucherinnen und Verbraucher täuschen können, stellen die jeweils zuständigen Behörden der Bundesländer online.

Beim Relaunch im Juni hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die geringe Bekanntheit des Portals kritisiert. Das BVL müsse es "deutlich bekannter" machen. Der vzbv kritisierte zudem, dass Warnmeldungen über das Portal "zu spät und lückenhaft erfolgen".

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: