The National Times - Autoindustrie: Stellantis-Chef Tavares tritt 2026 ab

Autoindustrie: Stellantis-Chef Tavares tritt 2026 ab


Autoindustrie: Stellantis-Chef Tavares tritt 2026 ab
Autoindustrie: Stellantis-Chef Tavares tritt 2026 ab / Foto: © AFP

Der Chef des multinationalen Autokonzerns Stellantis, Carlos Tavares, tritt Anfang 2026 ab. Tavares werde mit dann 68 Jahren in Rente gehen, teilte der Konzern am späten Donnerstagabend mit. Zudem kündigte Stellantis eine Reihe von sofort wirksamen Personalwechseln in der oberen Managementebene an. Insbesondere ersetzt der bisherige China-Chef Doug Ostermann mit sofortiger Wirkung Finanzchefin Natalie Knight, die wiederum das Unternehmen verlässt.

Textgröße ändern:

Ziel sei es, "die Vereinfachung voranzutreiben und die organisatorische Leistung in einem turbulenten globalen Umfeld zu verbessern", erklärte Stellantis. Das Unternehmen wolle sich "noch stärker auf seine wichtigsten Geschäftsprioritäten konzentrieren und sich den globalen Herausforderungen der Branche stellen". Der Konzern hatte die erwartete Gewinnmarge für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert.

Der Portugiese Tavares war 2014 nach einer langen Karriere bei Renault an die Spitze des französischen Konkurrenten PSA (Peugeot-Citroën) gewechselt. Mit der Fusion von PSA mit Fiat-Chrysler wurde er 2021 Vorstandsvorsitzender des daraus entstandenen Stellantis-Konzerns. Weitere Marken der Gruppe sind etwa Opel, Alfa Romeo, Dodge und Lancia.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: