The National Times - Ikea macht wegen gesenkter Preise 5,3 Prozent weniger Umsatz

Ikea macht wegen gesenkter Preise 5,3 Prozent weniger Umsatz


Ikea macht wegen gesenkter Preise 5,3 Prozent weniger Umsatz
Ikea macht wegen gesenkter Preise 5,3 Prozent weniger Umsatz / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der schwedische Möbelriese Ikea hat wegen seiner Preissenkungspolitik das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzminus abgeschlossen. In dem Ende August beendeten Geschäftsjahr verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von 45,1 Milliarden Euro, das waren 5,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie die Holding Inter Ikea am Donnerstag mitteilte. "Das liegt vor allem an niedrigeren Preisen."

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Ikea habe sich zudem in einer schwächelnden Weltwirtschaft und einem schrumpfenden Möbelmarkt behauptet, hieß es weiter. Ikea hatte 2021 vor dem Hintergrund steigender Einkaufspreise und Lieferkettenproblemen wegen der Corona-Pandemie Preissteigerungen von im Schnitt neun Prozent angekündigt.

Im September vergangenen Jahres dann, zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres, schwenkte das Unternehmen auf Preissenkungen um, um den Absatz zu stärken und die Besuche in den Filialen zu erhöhen. Seitdem wuchs die Zahl der Kundenbesuche in den Häusern um 4,5 Prozent, die Online-Besuche stiegen um 21 Prozent.

Die Preissenkungen kosteten Ikea 2,1 Milliarden Euro - dies sei jedoch "die richtige Entscheidung" gewesen, teilte die Ingka Group mit, die den Großteil der Ikea-Filialen betreibt. Es sei auch klar gewesen, dass das den Umsatz belasten werde. Gleichwohl sei die Zahl der verkauften Möbel gestiegen, was "sehr wichtig" für das Ikea-Geschäftskonzept sei. Detaillierte Geschäftszahlen will das Unternehmen zum Jahresende veröffentlichen.

A.M.James--TNT

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