The National Times - EVG: Tarifangebot der Privatbahnen bleibt deutlich hinter Forderungen zurück

EVG: Tarifangebot der Privatbahnen bleibt deutlich hinter Forderungen zurück


EVG: Tarifangebot der Privatbahnen bleibt deutlich hinter Forderungen zurück
EVG: Tarifangebot der Privatbahnen bleibt deutlich hinter Forderungen zurück / Foto: © AFP/Archiv

Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und 14 Privatbahnen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeber legten ein Angebot vor, "das deutlich unter den Forderungen der EVG liegt", wie die Gewerkschaft mit Sitz in Frankfurt am Main am Dienstagabend mitteilte. Die EVG fordert 7,6 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeberseite bietet laut Gewerkschaft bisher 2,6 Prozent.

Textgröße ändern:

Ko-Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay von der EVG beschrieb die Atmosphäre während der Verhandlung als insgesamt "konstruktiv". "Wir begrüßen, dass die Arbeitgeber schon in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt haben. Das kennen wir auch anders", erklärte sie. Dennoch reiche das derzeitige Angebot "bei weitem" nicht aus.

Neben mehr Gehalt fordert die EVG Einmalzahlungen für Gewerkschaftsmitglieder und eine Wahloption, ob bei entsprechender Gehaltsanpassung 35 oder 40 Stunden Vollzeit pro Woche gearbeitet wird.

Die Gewerkschaft führt mit insgesamt 21 privaten Bahngesellschaften Tarifgespräche. Mit 14 Unternehmen verhandelt sie in einer gemeinsamen Runde. Der Transdev-Konzern mit seinen sieben Unternehmen habe sich daran nicht beteiligen wollen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 12. November in Kassel angesetzt.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: