The National Times - Arbeitslosenquote in den USA im September leicht zurückgegangen

Arbeitslosenquote in den USA im September leicht zurückgegangen


Arbeitslosenquote in den USA im September leicht zurückgegangen
Arbeitslosenquote in den USA im September leicht zurückgegangen / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im September gegenüber dem Vormonat erneut leicht zurückgegangen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, wurden im öffentlichen und im privaten Sektor 254.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote sank damit im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent.

Textgröße ändern:

Der Zuwachs bei den neu geschaffen Stellen war höher als erwartet und lag deutlich über den 159.000 neuen Jobs im August. Die August-Zahl wurde zudem um 17.000 Stellen nach oben korrigiert.

Insgesamt hat sich der US-Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren von den Folgen der Corona-Pandemie erholt, als die Arbeitslosenquote im zweiten Quartal 2020 auf den Spitzenwert von 13,0 Prozent gestiegen war. Auch die Inflation ist zurückgegangen und erreichte im August laut PCE-Index mit 2,2 Prozent den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren.

Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl am 5. November wird den Wirtschaftsdaten in den USA besondere Bedeutung beigemessen. Nach wie vor lasten deutlich gestiegene Lebenshaltungskosten auf vielen Haushalten.

Die US-Notenbank senkte angesichts der zurückgegangenen Inflation am 18. September erstmals sei Jahren den Leitzins. Die Reduzierung fiel mit 0,5 Prozentpunkten deutlich aus. Der Zinssatz liegt nun zwischen 4,75 und 5,0 Prozent, was die Kreditkosten senken und die Nachfrage stimulieren soll.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: