The National Times - Erneuerbare decken von Januar bis September 56 Prozent des Strombedarfs

Erneuerbare decken von Januar bis September 56 Prozent des Strombedarfs


Erneuerbare decken von Januar bis September 56 Prozent des Strombedarfs
Erneuerbare decken von Januar bis September 56 Prozent des Strombedarfs / Foto: © AFP

Der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland am gesamten Stromverbrauch hat sich im Vorjahresvergleich weiter erhöht. Von Januar bis September dieses Jahres deckten Solar, Wind und andere grüne Energiequellen 56 Prozent des Strombedarfs, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag mitteilten. Das waren knapp vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Den Berechnungen zufolge lag der Anteil der Erneuerbaren in bisher jedem Monat dieses Jahres über der Marke von 50 Prozent. Im April stieg er auf den Höchstwert von 59 Prozent. "Dass mittlerweile konstant mehr als jede zweite Kilowattstunde Strom, die in Deutschland verbraucht wird, erneuerbar ist, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", erklärte Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Einen besonders starken Anstieg gab es laut BDEW und ZSW bei der Solarenergie. Mit 65 Milliarden Kilowattstunden wurde in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 15 Prozent mehr Solarstrom erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Im Juni, Juli und August knackten die Photovoltaikanlagen im Land zusammengenommen jeweils die Marke von zehn Milliarden Kilowattstunden.

Andreae forderte die Bundesregierung dennoch auf, weitere Hürden beim Ausbau der Erneuerbaren abzubauen. "Damit wir den grünen Strom auch vollständig nutzen können, ist es neben der Entwicklung von Speichern zentral, dass der Netzausbau mit dem der Erneuerbaren Schritt hält", erklärte Andreae. Die Bundesregierung müsse bestehende "Hemmnisse" aus dem Weg räumen.

Die gesamte Bruttostromerzeugung lag in den ersten drei Quartalen den Berechnungen zufolge bei 366 Milliarden Kilowattstunden und damit zwei Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum (373 Milliarden Kilowattstunden). Davon wurden gut 217 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt (201 Milliarden Kilowattstunden im Vorjahreszeitraum).

Davon stammten rund 80 Milliarden Kilowattstunden aus Wind an Land, knapp 65 Milliarden aus Photovoltaik, rund 33 Milliarden aus Biomasse, knapp 19 Milliarden aus Wind auf See und gut 17 Milliarden Kilowattstunden aus Wasserkraft. Aus konventionellen Energieträgern und Kernenergie wurden knapp 149 Milliarden Kilowattstunden erzeugt - im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 166 Milliarden.

E.Reid--TNT

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