The National Times - EU-Kommission: T-Mobile kann US-Glasfaseranbieter übernehmen

EU-Kommission: T-Mobile kann US-Glasfaseranbieter übernehmen


EU-Kommission: T-Mobile kann US-Glasfaseranbieter übernehmen
EU-Kommission: T-Mobile kann US-Glasfaseranbieter übernehmen / Foto: © AFP/Archiv

T-Mobile kann in den USA den Glasfaseranbieter Metronet übernehmen. Die EU-Kommission in Brüssel billigte den gemeinsamen Kauf mit der US-Investmentfirma KKR nach Angaben vom Donnerstag. Dadurch entstünden in Europa keine Wettbewerbsprobleme, erklärte die Kommission.

Textgröße ändern:

Der Deal der Telekom-Tochter betreffe überwiegend Glasfaserdienste in den USA, hieß es in Brüssel weiter. T-Mobile und KKR hatten Ende Juli ein Gemeinschaftsunternehmen für den Kauf angekündigt und die geplante Übernahme bei den europäischen Wettbewerbshütern angemeldet. T-Mobile investiert 4,9 Milliarden US-Dollar (rund 4,4 Milliarden Euro) für den 50-prozentigen Anteil an dem Joint Venture.

Der Geschäftsführer von T-Mobile in den USA, Mike Sievert, hatte die Übernahme als "einzigartige Gelegenheit" bezeichnet. Damit könne das Unternehmen "Millionen weitere Kunden" im Breitbandbereich gewinnen. Bisher ist T-Mobile in den Vereinigten Staaten als Mobilfunkanbieter aktiv.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: