The National Times - Initiative will elektrischen Luftverkehr in Städten Wirklichkeit werden lassen

Initiative will elektrischen Luftverkehr in Städten Wirklichkeit werden lassen


Initiative will elektrischen Luftverkehr in Städten Wirklichkeit werden lassen
Initiative will elektrischen Luftverkehr in Städten Wirklichkeit werden lassen / Foto: © AFP

Eine Initiative aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Kommunen will mit der sogenannten Air Mobility Initiative (AMI) elektrischen Flugverkehr in und zwischen Städten Wirklichkeit werden lassen. "In vielen Teilen der Welt werden elektrisch angetriebene Luftfahrzeuge in naher Zukunft einen ganz neuen Mobilitätsservice ermöglichen", erklärte der Geschäftsführer für Urban Air Mobility beim europäischen Flugzeughersteller Airbus, Markus May, am Mittwoch. Airbus leitet die Initiative.

Textgröße ändern:

Für die Einführung von elektronischem Luftverkehr in urbanen Räumen sei "die Zusammenarbeit vieler Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen nötig". Beteiligt sind neben Airbus unter anderem die Deutsche Bahn, die Deutsche Flugsicherung, Diehl Aerospace, Droniq, der Flughafen München, die Stadt Ingolstadt, das Rote Kreuz und die Telekom.

In einem ersten Schritt wollen die Projektpartner die technologischen, infrastrukturellen, rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen prüfen. Anschließend ist ein Pilotprojekt geplant, bei dem unter realen Bedingungen elektrisch angetriebene Senkrechtstarter zum Einsatz kommen sollen.

Stattfinden sollen die Testflüge in der Region um Ingolstadt in Oberbayern. Bayern fördert die Initiative mit 17 Millionen Euro, der Bund stellt weitere 24 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt soll das Projekt über drei Jahre laufen und rund 86 Millionen Euro kosten.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Wirtschaftsministerin Reiche will Spritpreise per Steuerrabatt senken

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die hohen Spritpreise per Steuerrabatt senken. "Ein sinnvoller Ansatz wäre aus meiner Sicht eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer für Kraftstoffe von 19 auf sieben Prozent", sagte Reiche am Mittwoch am Rande eines Treffens der G20-Staatengruppe in Houston im US-Bundesstaat Texas. Zudem erneuerte sie ihren Vorschlag für Direktzahlungen an Geringverdiener. Diese würden nach ihren Worten aber erst Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten.

Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Binz gegen LNG-Terminal ab

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage der Ostseegemeinde Binz gegen das umstrittene Flüssiggas-Terminal vor Rügen als unzulässig abgewiesen. Die Gemeinde konnte nicht nachweisen, dass sie durch das Vorhaben betroffen ist, teilte das Gericht am Mittwoch mit. In Betracht kommende Schutzobjekte - wie beplante Gebiete oder kommunale Einrichtungen des Ostseebads Binz - liegen demnach "weit außerhalb des fehlerfrei ermittelten angemessenen Sicherheitsabstands vom Betriebsbereich des LNG-Terminals". (Az. 7 A 6.25)

Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter

Die Forderungen nach einer langsameren Entwicklung von Künstlicher Intelligenz sind in den USA und in Europa lauter geworden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Mittwoch an, sie werde die führenden KI-Firmen zu Beratungen darüber einladen, "einen Gang zurückzuschalten". KI-Größen wie OpenAI und Anthropic hatten sich für ein Drosseln der Entwicklung ausgesprochen, US-Präsident Donald Trump und Meta-Chef Mark Zuckerberg lehnen dies hingegen ab.

Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung

Eine gefühlte deutsche Identität begründet laut einer Gerichtsentscheidung keinen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen. Ausländer ohne Aufenthaltsrecht hätten auch dann keinen Anspruch auf Grundsicherung, wenn sie sich selbst als Deutsche verstünden, entschied das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart laut Mitteilung vom Mittwoch im Eilverfahren.

Textgröße ändern: