The National Times - Apple überholt: US-Chiphersteller Nvidia knackt Börsenwert von drei Billionen Dollar

Apple überholt: US-Chiphersteller Nvidia knackt Börsenwert von drei Billionen Dollar


Apple überholt: US-Chiphersteller Nvidia knackt Börsenwert von drei Billionen Dollar
Apple überholt: US-Chiphersteller Nvidia knackt Börsenwert von drei Billionen Dollar / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Der US-Mikrochiphersteller Nvidia hat als drittes Unternehmen überhaupt an der Börse die Marke von drei Billionen Dollar geknackt und war damit zudem erstmals mehr wert als der Technologieriese Apple. Die Aktien des Chipherstellers schlossen am Mittwochabend (Ortszeit) an der New Yorker Börse über fünf Prozent im Plus, was den Marktwert des Konzerns nach oben katapultierte. Außer Nvidia gelang es bislang nur Apple und Microsoft, die Drei-Billionen-Schwelle zu knacken.

Textgröße ändern:

Nvidia hatte erst kürzlich erneut enorm gute Geschäftszahlen vorgelegt: Der Nettogewinn des Unternehmens aus Kalifornien versiebenfachte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 14,9 Milliarden Dollar, der Umsatz vervierfachte sich nahezu und lag bei 26 Milliarden Dollar.

Bis vor zwei Jahren war Nvidia dem breiten Publikum - wenn überhaupt - vor allem als Hersteller von Grafikkartenchips für Gaming-Computer bekannt. Die Halbleiter der Firma können aber auch bei den zahlreichen neuen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Mit dem Einsetzen des KI-Booms startete der Chiphersteller seinen Höhenflug.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Ungewissheit über US-Iran-Verhandlungen: Ölpreis steigt deutlich

Der Ölpreis klettert angesichts der Ungewissheit über einen Fortgang der Verhandlungen zwischen den USA und Iran über ein Ende des Krieges unvermindert weiter nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent legte bis Montag gegen Mittag um 4,1 Prozent auf 108,65 Dollar zu. Die US-Sorte WTI kostete gegen pro Barrel 96,31 Dollar - ein Plus von 4,2 Prozent. An den deutschen Tankstellen stieg der Benzinpreis übers Wochenende leicht an, der Dieselpreis sank minimal.

Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein

Mehr Geld für Startups in Deutschland: Junge Unternehmen haben in diesem Jahr bereits deutlich mehr Investitionen eingeworben als im Vorjahr. Bis September seien acht Milliarden Euro geflossen und damit schon jetzt 500 Millionen Euro mehr als 2025, teilte der Startup-Verband am Montag mit. "Das zeigt, was in Deutschland möglich ist", erklärte Vorstandsvorsitzende Verena Pausder. "Beim Wachstumskapital und vor allem bei großen Runden hängen wir international aber immer noch hinterher."

Ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte

Mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte. In der Gesamtwirtschaft beträgt der Anteil 27 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Vor allem in vielen sogenannten Engpassberufen ist ihr Anteil aber deutlich höher - in der Lebensmittelherstellung, der Fleischverarbeitung, im Gerüstbau und bei Servicekräften in der Gastronomie.

Ifo: Arbeitsmarkt stabilisiert sich - Firmen streichen etwas weniger Jobs

Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich: Laut Umfrage des Ifo-Instituts wollen die Unternehmen in Deutschland etwas weniger Jobs abbauen als bislang. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg von 94,8 Punkten im August auf 95,1 Punkte im September, wie das Ifo am Montag mitteilte. Eine echte Erholung sei aber noch nicht in Sicht, betonte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. In der Industrie und im Handel würden weiterhin Stellen abgebaut.

Textgröße ändern: