The National Times - Selenskyj: Ukraine braucht sieben Milliarden Dollar pro Monat

Selenskyj: Ukraine braucht sieben Milliarden Dollar pro Monat


Selenskyj: Ukraine braucht sieben Milliarden Dollar pro Monat
Selenskyj: Ukraine braucht sieben Milliarden Dollar pro Monat / Foto: © AFP

Wegen des russischen Angriffs benötigt die Ukraine laut Präsident Wolodymyr Selenskyj alleine als Ausgleich für wirtschaftliche Ausfälle monatlich sieben Milliarden Dollar Unterstützung. "Und wir werden hunderte Milliarden Dollar für den Wiederaufbau benötigen", sagte Selenskyj am Donnerstag in einer Videoschalte während eines Treffens des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.

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Das russische Militär ziele darauf ab, "alle Objekte in der Ukraine zu zerstören, die als wirtschaftliche Lebensgrundlage dienen können", sagte Selenskyj. Dazu zählten Bahnhöfe, Lebensmittellager und Raffinerien.

Die USA sagten der Ukraine am Donnerstag eine neue Finanzhilfe in Höhe von 500 Millionen Dollar (462 Millionen Euro) zu. Mit dem Geld soll der ukrainischen Regierung unter anderem dabei geholfen werden, Gehälter und Renten auszuzahlen, wie ein Vertreter des US-Finanzministeriums in Washington sagte. Das Geld ist auch für Programme bestimmt, die eine "Verschlechterung der humanitären Situation in der Ukraine" verhindern sollen.

Die Ankündigung erfolgte anlässlich eines Treffens von US-Finanzministerin Janet Yellen mit dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal und dem ukrainischen Finanzminister Serhij Martschenko in Washington. In der US-Hauptstadt finden derzeit die Frühjahrestagungen von IWF und Weltbank statt, zu denen zahlreiche Regierungsvertreter aus aller Welt angereist sind. Schmyhal forderte einen "Wiederaufbauplan für die Ukraine, vergleichbar mit dem Marshall-Plan für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg".

IWF-Chefin Kristalina Georgieva warb für Hilfen für die Ukraine "so weit wie möglich" in Form von Zuschüssen und nicht in Form von Krediten. Der Finanzbedarf und die Art und Weise, wie er gedeckt werden soll, müssten noch präziser ermittelt werden, sagte sie. Aber um zu verhindern, dass Kiew beträchtliche Schulden anhäuft, sollte die Unterstützung nicht als Kredit gewährt werden, sagte Georgieva.

D.Kelly--TNT

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