The National Times - Chinas E-Auto-Hersteller BYD will sich für EU-Markt auf Kleinwagen konzentrieren

Chinas E-Auto-Hersteller BYD will sich für EU-Markt auf Kleinwagen konzentrieren


Chinas E-Auto-Hersteller BYD will sich für EU-Markt auf Kleinwagen konzentrieren
Chinas E-Auto-Hersteller BYD will sich für EU-Markt auf Kleinwagen konzentrieren / Foto: © AFP

Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD will sich für den EU-Markt auf die Produktion von Kleinwagen konzentrieren. Ab dem kommenden Jahr sollen in Europa produzierte Modelle des sogenannten B-Segments auf den Markt kommen, sagte die Marketingchefin des Konzerns für Europa, Penny Peng, dem Magazin "Capital" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Bekannte Modelle des B-Segments sind etwa VW Polo, Opel Corsa und Renault Clio.

Textgröße ändern:

Die Kleinwagen sollen angepasst an den europäischen Markt in der ersten BYD-Fabrik in Ungarn hergestellt werden, sagte Peng weiter. Das hat auch den Vorteil, dass das Unternehmen nicht von eventuellen Strafzöllen auf chinesische Importautos betroffen wäre. "Wir werden dann ein europäischer Hersteller", sagte sie.

BYD ist bereits der weltweit größte Hersteller von E-Autos. Hinzu kommt, dass europäische Hersteller bislang kaum E-Modelle von Kleinwagen produzieren. Bisher verfügbare oder geplante Modelle von VW oder Citroën schlagen außerdem mit über 20.000 Euro zu Buche. Laut Peng wird das BYD-Konkurrenzfahrzeug deutlich weniger kosten.

Schmerzhaft für Volkswagen ist außerdem, dass BYD den deutschen Konzern als Hauptsponsor der Fußball-Europameisterhaft abgelöst hat. "Das kann der Markenbekanntheit einen Schub geben", hofft die Marketingchefin der Chinesen.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Iranische Anwältin Nasrin Sotudeh erhält Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte

Als erste Iranerin ist die Anwältin Nasrin Sotudeh mit dem Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte ausgezeichnet worden. Sotudeh, die sich gegen die Todesstrafe und gegen den Kopftuchzwang für Frauen im Iran einsetzt, erhielt den Preis für ihr Engagement "trotz wiederholter Verhaftungen, langer Haftstrafen und erheblicher persönlicher Risiken", begründete der Europarat am Montag in Straßburg seine Entscheidung. Die 63-jährige Anwältin brachte in einer Videobotschaft ihre Hoffnung auf "Freiheit" im Iran zum Ausdruck.

Ungewissheit über US-Iran-Verhandlungen: Ölpreis steigt deutlich

Der Ölpreis klettert angesichts der Ungewissheit über einen Fortgang der Verhandlungen zwischen den USA und Iran über ein Ende des Krieges unvermindert weiter nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent legte bis Montag gegen Mittag um 4,1 Prozent auf 108,65 Dollar zu. Die US-Sorte WTI kostete gegen pro Barrel 96,31 Dollar - ein Plus von 4,2 Prozent. An den deutschen Tankstellen stieg der Benzinpreis übers Wochenende leicht an, der Dieselpreis sank minimal.

Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein

Mehr Geld für Startups in Deutschland: Junge Unternehmen haben in diesem Jahr bereits deutlich mehr Investitionen eingeworben als im Vorjahr. Bis September seien acht Milliarden Euro geflossen und damit schon jetzt 500 Millionen Euro mehr als 2025, teilte der Startup-Verband am Montag mit. "Das zeigt, was in Deutschland möglich ist", erklärte Vorstandsvorsitzende Verena Pausder. "Beim Wachstumskapital und vor allem bei großen Runden hängen wir international aber immer noch hinterher."

Ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte

Mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte. In der Gesamtwirtschaft beträgt der Anteil 27 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Vor allem in vielen sogenannten Engpassberufen ist ihr Anteil aber deutlich höher - in der Lebensmittelherstellung, der Fleischverarbeitung, im Gerüstbau und bei Servicekräften in der Gastronomie.

Textgröße ändern: